Mittwoch , 20 Februar 2019
Weltreise: Thailand Tag 154-169

Weltreise: Thailand Tag 154-169

Jetzt ist er da der letzte Bericht der Thailandreise. Weiter gehts mit Montag, dem 17.4., da sind wir von Ko Samui mit der Fähre zurück zum Festland gefahren und von dort ging es dann mit dem Bus weiter nach Krabi auf die westliche Küstenseite Thailands und etwas weiter südlich.

Leider hört es sich einfacher an als es wirklich war. Denn statt der eigentlich 6 Stunden dauernden Fahrt wurden es fast 9 und das lag daran das der Bus nach Krabi ein normaler Linienbus war und daher auch andauernd angehalten hat. Sollte eigentlich durchfahren. Ein paar andere Sachen liefen auch nicht ganz richtig. Naja, als wir dann in Krabi angekommen sind, ging es direkt weiter zum Strand von Ao Nang.

Klettern an den Karststeinfelsen und eine Inseltour

Krabi und die gesamte Küstenregion drumherum ist bekannt für seine beeindruckenden Karststeinfelsen, ähnlich wie in Vietnam in der Ha Long Bucht. Ao Nang ist ein reiner Touristenort und auch ziemlich klein. Man findet viele Resorts, Shops und Restaurants. Hier waren wir ganze 4 Nächte, so lange waren wir ganz selten an einem Ort auf unserer Reise. Da wir so spät angekommen sind haben wir nichts besonderes mehr gemacht. Dienstag (18.3.) waren wir am Strand und gönnten uns wie fast täglich unsere Ration Fruchtshakes.

Da ich ja nicht lange faul am Strand liegen bleiben kann, habe ich den Strand etwas weiter erkundet und bin auf einen Weg, der aus Holzplatten über einen kleinen Berg führte, zu einer Bucht gegangen. Die war wirklich sehr schön und ist eingekeilt zwischen den großen Karststeinfelsen, die teilweise komplett bewaldet sind. Natürlich befindet sich mitten drin auch ein großes Resort. Hier am Strand war auch sehr wenig los, nicht wie bei dem anderen. Nach einiger Zeit gesellte ich mich dann wieder zu Annika und wir haben auch nicht mehr viel, außer Bummeln gemacht.

Mittwoch (19.4.) stand dann eines DER Highlights an. Es ging auf eine Tagestour nach Railay, der Spot für Kletterer. Hier sind die Karststeinfelsen besonders imposant. Es ging schon gut los als wir erfahren haben das wir deutlich weniger bezahlt haben als die anderen Teilnehmer. Die machen die Preise hier halt wie sie wollen. Diesmal war das Glück auf unserer Seite.

Zunächst ging es an die Felsen am Strand, dort war schon einiges los. Zuerst hat uns der Guide gezeigt wie man sich richtig mit dem Seil sichert, was aber natürlich immer vorher trotzdem kontrolliert wird. Der erste Kletterversuch war recht einfach und bin auch direkt bis zur Endhöhe gekommen ca. 7-8 Meter. Man muss erst mal schauen wo und wie man am besten greifen kann, wichtig ist auch mit den Beinen zu arbeiten und nicht das ganze Gewicht mit den Armen hochzuziehen.

Natürlich einfacher gesagt als getan und daher waren meine Arme schon recht schnell schlapp, da der zweite Kletterversuch gleich mal gewaltig anfing, denn man konnte nicht stehend anfangen hochzuklettern, sondern die erste Position war so das man mit dem Rücken schräg zum Boden hing und über einen Felsen drüber klettern musste.

Geschafft habe ich es, aber dabei auch meine ganze Kraft in den Armen verloren, bis zum Endpunkt habe ich es nicht ganz geschafft und bin auch einmal abgerutscht, konnte da gleich mal testen wie sicher die Sicherung mit den Seilen war ;). Unten ist auch immer einer der das Seil stramm zieht damit man nicht den ganzen Felsen runter stürzt. Es sieht von unten immer einfacher aus als es wirklich ist und die Höhe war zum Glück auch kein Problem, man bekommt das gar nicht so mit, da man die ganze Zeit konzentriert ist das man sicheren Halt hat.

Mittags gab es dann erstmal eine kleine Stärkung und nach über 2 Stunden Pause ging es weiter. Diesmal aber zu einem anderen Felsen, etwas weiter innerorts, dort waren auch deutlich weniger Kletterer als am Vormittag. Wir haben dann die nächsten drei Stunden weitere Kletterstrecken absolviert und es klappte auch immer besser. Manchmal half es auch etwas zu Schreien um den nächsten Schritt zu schaffen, wenn man ganz oben ankommt ist das schon ein tolles Gefühl. Auch wenn ich nicht soviel Strecken bis zum Ende geschafft habe wie ich wollte, hat es großen Spaß gemacht. Werde zurück in Deutschland an der Kletterwand üben ;).

Der nächste Tag (Do. 20.3.) verlief dann etwas ruhiger, wir haben uns einer kleinen 4 Island Tour angeschlossen. Waren auch nur 5 Teilnehmer :). Zunächst ging es, mit einem Longtailboot, zu ein kleinen Insel von wo man zu einer anderen Insel durchs Wasser gehen konnte. Es waren aber sehr sehr viele andere mit uns dort unterwegs. Dann ging es zu einer sehr kurzen vielleicht 20 Minuten dauernden Schnorchelrunde, war aber ok da man fast nur eine Art von Fischen gesehen hat, welche mit Futter angelockt wurden.

Da war das Schnorcheln in Nha Trang in Vietnam deutlich besser, trotz der Quallen. Dann ging es zum Essen, etwas sonnen und schwimmen zu einer weiteren Insel, wo auch Mengen an Touristen waren und zum Ende hin ging es zu einem Cave auf der vierten Insel der Tour. Dort war der Höhepunkt an Touristenmassen :). Der Cave war recht unspannend, das einzig spannende waren die Kletterer die sich an den Felsen versucht haben. Insgesamt war die Tour ganz nett, muss man aber nicht machen, dafür war es, mit nichtmal 9 €, ein Schnäppchen.

Nach der Tour habe ich den Affen am Strand noch in Ruhe zugesehen wie sie rumtollen und den Touris Sachen klauen. Dann ging es zu einem anderen Strandabschnitt zum Sonnenuntergang. Annika hat sich währenddessen noch vom vorherigen Tag ausgeruht.

Koh Phi Phi, das Paradies in Thailand

Freitag ging es dann weiter und zwar zur Trauminsel Koh Phi Phi. Hierhin sind wir von Krabi mit einer Fähre gefahren. Schon die Einfahrt zum Pier von Koh Phi Phi ist wunderschön. Links und rechts große Formationen an bewaldeten Karststeinfelsen und herrlich blaues Wasser. Die Felsen hier gefallen mir auch viel besser als in der Ha Long Bucht, auch wenn dort mehr und nicht kleinere Felsen waren. Aber in Krabi und Umgebung ist das viel schöner und spektakulärer.

Auf der Insel kann man sich nur zu Fuss oder mit dem Fahrrad fortbewegen. Da es zwar gepflastert, aber die Fläche so klein ist das man dort nicht fahren kann und braucht. Koh Phi Phi ist auch eine reine Touristeninsel, mit sehr vielen Bars, Restaurants, Shops, Tattoostudio und Hotels. Hier wird auch gerne und oft gefeiert. Aber es ist nicht so ein Hippieaufmarsch wie wir es schon wo anders hatten. Das hier ist ganz angenehm.
Wir legten uns direkt an den Strand und machten nicht mehr soviel, außer Ortserkundung.

Haie, Schnorcheln, Klippen springen und leuchtendes Plankton

Für Samstag (22.4.) haben wir eine Tagestour gebucht, die wirklich eine war, denn wir waren von 9 Uhr bis 19:30 Uhr unterwegs. Es war natürlich eine Bootstour, was anderes ist hier ja auch kaum möglich. Zunächst ging es zum Shark Point :). Ein Grund für mich die Tour zu buchen. Wir sind auch nur 5 Minuten vom Pier gefahren um direkt neben einen der schönsten Strände (Long Beach) zu halten. Wir waren dort auch die einzigen.

Am Bord waren wir nur 12 Personen, was auch gut war :). Also ging es dann mit Schnorchel bewaffnet ins Wasser, da gerade noch Ebbe war, war es sehr flach und man musste aufpassen sich nicht an den spitzen Steinen zu verletzen. Manche wollten wegen den Haien nicht ins Wasser sind an Bord glieben. Wir schwammen einige Zeit rum, aber sahen leider keinen. Doch kurz vorm Ende habe ich dann doch noch einen gesehen. Leider nicht von Angesicht zu Angesicht, was der Hammer gewesen wäre, aber auch so war es cool. Man muss auch keine Angst haben diese Art von Riffhaien sind nicht gefährlich, der Hai war auch nur max. 1,5 m groß. Da war dann das erste Ziel erreicht.

Weiter ging es dann zum nächsten Schnorchelspot, dort sind dann alle ins Wasser gegangen und wir konnten viele verschiedene Arten von Fischen und in allen Farben sehen, dieses Schnorcheln konnte man schon mit dem in Indonesien vergleichen. Das war dort besonders gut. Am Ende des ersten Trips, von zweien an dem Tag, ging es noch zu einer schönen kleinen Insel wo man sich entspannen und schwimmen konnte. Das Wasser war wie überall hier, kristallklar.

Danach ging es mit dem Longtailboot wieder zum Pier. Zwischendurch musste uns der Guide auf dem Boot anweisen wo wir sitzen müssen, damit eine gute Balance gefunden wird, damit das Boot bei dem Wellengang nicht kentert :). Am Pier angekommen sind Annika und ich erst mit zum Office gegangen bevor es dann 30 Minuten später mit einer anderen Gruppe zum Zweiten Teil des Tagesausflugs ging.

Wir wurden auf 2 Longtailboote aufgeteilt, das eine mit den Leuten die Klippen springen machen 🙂 und das andere mit denen die es nicht machen wollten. Das Klippenspringen war der zweite Grund warum ich diese Tour machen wollte. Annika hat das nicht gemacht durfte aber trotzdem mit in das gleiche Boot :).

Los ging es also direkt mit den Klippen, auch nur 5 Minuten vom Pier entfernt. Es ging ins Wasser und sind dann weiter zu einem Felsen geschwommen, wo man hochklettern konnte. Haben auch alle Gummischuhe getragen, da die Steine so spitz sind, dass man da nicht Barfuß hochgehen kann oder sollte. Der erste Sprung war von 10 Meter Höhe, der war noch ziemlich entspannt, von der Höhe bin ich ja schon öfter gesprungen. Beim nächsten Sprung waren es dann 15 Meter und da guckt man schon genauer runter :). War aber auch kein Problem, alles gut verlaufen.

Dann konnte ich nur noch ein Sprung machen, ich musste mich dann zwischen den 18 Meter Sprung oder den Sprung von einem über das Wasser hängenden Äst auf 15 Meter Höhe entscheiden. Ich entschied mich überraschenderweise für den Ast, ich will ja immer am liebsten immer höher und weiter, aber der Ast hatte auch seinen Reiz und vom schwingendem Ast bin ich noch nie gesprungen. Das Klippenspringen war echt cool und kann ich nur empfehlen.

Danach sind wir noch zum Monkey Beach gefahren, wo man, wie der Name schon sagt Affen sehen kann. Nächste Station war der wenig spektakuläre Viking Cave und anschließend ging es in eine große Bucht die umringt ist von den riesigen Karststeinfelsen, hier konnten wir entspannt und im Wasser schwimmen. Die Umgebung war der Hammer. Es wurde dann wieder mal Zeit fürs Schnorcheln, allerdings in eine anderen Bucht. Hier war das Schnorcheln noch besser als am Morgen, es waren noch ein paar andere Fische zu sehen und auch wieder in allen Farben.

Auf dem Boot wurde auch fleißig Bier getrunken, der Guide war auch gut dabei und hat immer mal wieder den Schnorchel rausgeholt um ihn als Rockwurst zu verwenden. Ich hab mir allerdings kein Bier gegönnt, bin halt nicht mehr der Jüngste :). Der vorletzte Stop war dann der Strand aus dem Leonardo DiCaprio Film „The Beach“. Hier war es ziemlich voll, als wir gegangen sind waren wir aber fast alleine. Der Strand und die Felsen drumherum waren wieder wunderschön.

Dann ging es zum letzten Teil unserer Tour, nämlich zum leuchtenden Plankton. Dafür muss es aber stockdunkel sein und daher haben wir uns den Sonnenuntergang auf den Meer angesehen und gewartet bis es dunkel war. Dann ging es wieder ins Wasser und man konnte durch schnelle Wischbewegungen mit den Händen das Plankton grün leuchten sehen.

Das war ein gelungener Abschluss einer sehr schönen Tour und gleichzeitig war die Tour eines der Highlights der Reise. Es passte einfach alles: Haie, Klippen springen, tolle Schnorchelplätze, schöne Strände, kristallklares Wasser und die spektakulären Karststeinfelsen. Ich weiß es hört sich ein bisschen wie auf einem Flyer an, aber es war wirklich so :).

Feiern am Strand und ein toller Aussichtspunkt

Nach der Tour zogen Annika und ich uns nur schnell um und es ging dann in eine Bar wo wir Bundesliga guckten. Auf den Weg dahin haben wir dann noch die zwei Jungs von der ersten Hälfte der Tagestour getroffen und die gesellten sich später zu uns. An dem Abend sind wir vier am Strand noch etwas feiern gewesen. Am Strand ist auch jeden Abend ordentlich Party und es gibt Feuer Shows. Man kann unter brennenden Limbostangen tanzen und durch Feuerreifen springen. Am nächsten Tag hatte ich erstmal einen kleinen Kater.

Sonntag, 23.3., wir haben etwas länger geschlafen als sonst, wegen der Feierrei, und sind dann zum Aussichtspunkt gegangen. Von da hat man die beste Aussicht auf die Insel und der etwas steile Weg über viele viele Treppen lohnt sich allemal. Von oben ist die Aussicht wie gemalt. Da man noch weiter gehen konnte zu einer anderen Bucht habe ich mich noch dorthin begeben. Annika hatte keine Lust und ist an den Strand beim Hotel gegangen.

Der Weg zu der Bucht war ziemlich steil und in Flip Flops auch nicht wirklich einfacher. Hätte ich gewusst das es noch einen anderen Weg hier gibt, hätte ich mir andere Schuhe angezogen. An der kleinen aber recht schönen Bucht angekommen ging ich etwas schwimmen und dann ging es wieder zurück. Ich habe auch wieder eine kleine, diesmal grünliche, Schlange gesehen. Zum Glück wär sie diesmal aus sicherer Entfernung zu sehen und nicht wie auf Koh Rong in Kambodscha wo ich auf eine drauf getreten bin. Den Rest des Tages haben wir nichts Großes mehr gemacht.

Phuket, der Riesenflop

Am nächsten Tag (24.3.) ging es dann auf nach Phuket, wir wussten zwar das hier Touristenhochburg ist, aber trotzdem dachten wir das wir hier ein paar Tage bleiben. Falsch gedacht. Wir sind direkt nach Palong gefahren wo das Mekka ist. Hier sind nur Bars, Clubs, Restaurants und Hotels. Aber auf keine schöne Weise. Der Strand war sehr voll und nichts besonderes.

Zum Party machen ist das hier der ideale Ort, aber sonst nicht. Wie beschlossen daher am nächsten Tag direkt weiter an den kleinen Strandort Khao Lak zu fahren. Klar Phuket hat noch andere Strände die ruhiger sind, aber wir hatten jetzt schon keine Lust mehr auf diese Stadt. Also ging es am Dienstag (25.3.) weiter.

Khao Lak, Strand, Fahrrad fahren und wandern

Hier ist es sehr übersichtlich, besteht praktisch nur aus einer, dafür aber sehr langen Hauptstraße, die etwa 500 Meter vom Strand entfernt ist. Hier ist nicht viel los, fast gar nichts. Aber alles sehr touristisch ausgelegt und extrem viel ist auf Deutsch, das haben wir bis jetzt noch nirgends so heftig gesehen, auf gefühlt jedem zweiten Schild steht etwas auf deutsch. Hier sind wir zwei Nächte geblieben. Dienstag haben wir uns nur am Strand entspannt.

Mittwoch (26.3.) liehen wir uns Mountainbikes aus, sind etwas rumgefahren und haben halt bei dem kleinen Nationalpark, keine 5 km von unserem Hotel entfernt, gemacht. Dort haben wir einen kleinen Walk durch den Dschungel gemacht der direkt an der Küste entlang führte, der war auch ganz schön und es gab ein paar Echsen zu sehen. Am Ende ging’s noch kurz ins Wasser und ich habe noch ein paar Kilometer aufs Tacho gebracht. Annika ist schon mal zurück ins Hotel gefahren.

Am Ende waren es wie, bei den letzten beiden Touren auch, über 40 km. Diese Anzahl bin ich nicht mit Absicht gefahren, aber bei allen drei Touren kam sie zufälligerweise zustande. Es ging am Ende viel Berg hoch und runter, aber zum Glück nicht so steil wie in Pai oder Koh Samui. Ich bin nach der Radelei noch ins Meer gesprungen. Abends ging es nur noch etwas Essen.

Khao Sok – 14 km Wandernund völlig am Ende

Am folgenden Tag ging es in den Nationalpark Khao Sok. Drei Stunden dauerte die Fahrt und wir waren in dem sehr überschaubarem Ort angekommen, der in den Bergen und am Dschungel liegt. Da wir so früh schon da waren, haben wir uns direkt auf den Weg zu einer 14 km langen Wanderung gemacht. Es ging besonders am Ende sehr steil zu und man musste etwas klettern damit man vorankommt, auf dem Weg sollte es immer ein paar Wasserfälle geben, aber dort waren keine.

Klar es ist Trockenzeit und es ist daher auch nicht damit zu rechnen, aber auch bei Regenzeit können da nicht wirklich Wasserfälle sein. Denn es fließt ein Fluss durch den Dschungel und dazwischen sollen die immer sein, aber da der Fluss maximal 1 Meter nach unten fällt sind das eher Stromschnellen als Wasserfälle, aber vielleicht haben wir uns auch einfach nur verguckt :).

Jedenfalls ging es den Weg trotzdem immer weiter und kurz vorm Ende dann das erste landschaftliche Highlight. Zwischen zwei großen Felsen schlängelte sich das Wasser durch und man konnte auch schwimmen und das auch zwischen den Felsen, das war sehr cool. Dann sollte es eigentlich noch weiter bis zum letzten Wasserfall, wo man auch noch schwimmen konnte, gehen. Wir haben aber einen km vorher eine Gruppe getroffen die meinte wir sollten uns beeilen, weil es bald dunkel wird.

Wir sind erst noch weiter gegangen, aber es wurde auch immer steiler und Annika konnte irgendwann nicht mehr. Wir sind dann umgedreht, zumal man auch um 16:30 Uhr aus dem Park raus sein sollte, da die Tiere im Dschungel aktiv werden. Die Zeit konnten wir aber nicht annähernd einhalten. Am Ende war es eine gute Idee umzudrehen, auch wenn wir den letzten Wasserfall nicht sehen konnten. Denn auch ich wurde immer kaputter auf dem Rückweg und merkte dann die 40 km vom Vortag.

Die Dunkelheit war aber kein Problem, da hatten wir noch locker Zeit. Das es lebhafter wurde im Dschungel hat man gehört, aber noch nicht gesehen. Auf dem letzten Drittel, haben wir dann noch ein paar Leute getroffen die mit Guides unterwegs waren.

Am Hotel angekommen, waren wir beide echt platt. Wir haben dann überlegt was wir als nächstes machen da wir ja noch 5 Nächte in Thailand hatten, eigentlich wollten wir ja in Phuket länger bleiben, aber das wurde ja nichts daher haben wir uns entschieden wieder zurück in den Süden zu fahren, nämlich zur Insel Koh Lanta.

Höhlenwanderung, Rollertour und Strand auf Koh Lanta

Freitag (28.3.) ging es also auf eine insgesamt, mit Bus und Fähre, 5-stündige Fahrt zur Insel. Wir haben uns dann ein Bungalow in Strandnähe gesucht und haben uns den Rest des Tages an Strand gelegt. Am nächsten Tag ging es auf eine Rollertour, denn Koh Lanta ist ziemlich groß.

Erster Halt, war auch gleich das Highlight des Tages. Es ging zu einer Ein-stündigen Höhlenwanderung mit einem Guide. Die Höhle wurde wohl auch erst vor ein paar Jahren entdeckt. In einer kleinen Gruppe ging es erstmal eine halbe Stunde durch den Wald und es musste auch etwas geklettert werden um dorthin zu kommen. An der Höhle angekommen, ging es dann, mit Stirnlampe bewaffnet, rein.

Man hat einige Handgroße Spinnen sehen können, was besonders für die Frauen toll war :). Es ging zum Teil zwischen engen Spalten hindurch um danach in einer großen Halle zu stehen. Zwischendurch ging es über kleine Bambusbrücken und am Ende musste man durch einen so kleinen Spalt das man nur krabbelnd und am besten ohne Rucksack hindurchkommt. Kurz vorm Ausgang haben wir dann noch einige Fledermäuse gesehen. Die Besichtigung der Höhle war wirklich sehr cool.

Mit dem Roller ging es dann weiter zu einem Aussichtspunkt und an der Küste entlang zu Buchten und anderen Stränden. Gegen Abend waren wir wieder zurück und haben es uns an der Strandbar unseres Hotels gemütlich gemacht. Wir haben immer noch drei weitere Nächte vor uns gehabt und da Koh Lanta auch schon fast komplett besichtigt war, dachten wir uns das wir die letzten Tage noch auf Koh Phi Phi verbringen, da es dort so schön war.

Wieder nach Koh Phi Phi und einfach nur faulenzen

Gesagt getan und so ging es Sonntag (31.3.) mit der Fähre von Koh Lanta zurück nach Koh Phi Phi. Die Inseln liegen nur eine Stunde auseinander. Angekommen gingen wir wieder zum gleichen Guesthouse wie beim ersten Mal. Es war auch noch Platz und wir wurden auch wiedererkannt. Hier haben wir die nächsten Tage nur noch gefaulenzt. Sind die ersten beiden Tage zum Long Beach gegangen, weil es da nicht so voll und schöner war als am Hauptstrand.

Der Weg dorthin dauert zwar eine halbe Stunde, lohnt sich aber. Man hat von da immer wieder schöne Blick auf die Insel. Mann kann dort auch schnorcheln und da ich eine Schwimmtaucherbrille dabei hatte bin ich immer mal wieder auf Fischschau gegangen, es waren überraschend viele zu sehen. Natürlich nicht so toll wie bei den Schnorchelspots auf der Tour, aber trotzdem ganz nett.

Am letzten Tag hat es dann doch nochmal geregnet, der erste richtige Regen seit 3 Monaten. Daher haben wir viel im Guesthouse rumgehangen und sind durch die kleinen Straßen gegangen, die zum Teil knöcheltief unter Wasser standen. Das war also unser letzter Tag in Thailand.

Dienstag, den 2.4., ging es mit der Fähre wieder nach Phuket und unsere vorletzte Station stand an. Es ging nach Hong Kong. Dort sind wir nur 5 Nächte und heute sind wir bereits wieder nach Kuala Lumpur geflogen, von wo wir am 14.4. auch wieder zurück nach Deutschland fliegen ;(. Daher wurde es jetzt auch Zeit, dass der Thailandbericht fertig wurde :).

Bilder

Hier gibt es noch den ersten Thailandbericht.
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Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

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