Montag , 20 Mai 2019
Weltreise: Neuseeland Tag 51-55

Weltreise: Neuseeland Tag 51-55

So jetzt sind schon 10 Tage vergangen seit Annika und ich auf Neuseeland sind und leider schaffe ich es erst jetzt den ersten Bericht zu schreiben. Warum? Kein Internet, viel unternommen und ein bisschen Faulheit ;). Hier sind nun die ersten 5 Tage:

Am Donnerstag, den 5. Dezember, sind Annika und ich mit dem Airbus 380, übrigens das größte Passagierflugzeug der Welt ;), von Brisbane nach Auckland geflogen. Angekommen, war es erstmal deutlich kälter als in Australien und etwas regnerisch. Außer das wir etwas in der Einkaufsmeile herumgelaufen sind und etwas gegessen haben, haben wir nicht mehr viel gemacht.

Das Hostel war übrigens nicht gerade das beste. Es glich einem Bunker, denn wir hatten das Zimmer im Keller und hatten somit kein Fenster, daher auch etwas schlechte Luft und es war auch sehr dreckig, aber war ja nur eine Nacht ;). Am nächsten Tag (Freitag 6.12.) kam Philipp, Annikas Freund, in Auckland an und wir haben ihn abgeholt. Vorher haben wir noch unseren sehr kleinen Mietwagen, einen Daihatsu Serion in hellblau, abgeholt. Wir haben nichts großartiges mehr gemacht und außerdem ist Auckland auch nicht wirklich etwas besonderes.

Das schöne Auenland und heiße Thermalpools

Da ich mit dem Auto ja leider schon die Fähre am 11.12., rüber zur Südinsel, nehmen musste, hatten wir nicht soviel Zeit uns auf der Nordinsel umzuschauen. Die Fähre musste ich nehmen, da alle späteren Termine wegen Weihnachten und aufgrund eines Maschinenschadens der einen Fähre, ausgebucht waren.

So ging es am Samstag (7.12,) nach Matamata zu Hobbiton. Dort findet man die Original Filmkulissen vom Auenland aus Herr der Ringe. Wir haben eine sehr teure 2 Stunden Tour gemacht (75 $/Person, ungefähr 50 €), anders geht es nicht. Das Wetter war am Anfang leider etwas regnerisch, wurde dann aber besser. Es war aber sehr cool. Denn viele Sachen hat man aus dem Film wieder erkannt und der Guide selber hat dort mitgespielt, er war eines der Kinder beim Feuerwerk im ersten Film, damals war er 6 heute 19 Jahre alt.

Danach ging es weiter Richtung Rotorua. Der Ort ist für seine vielen Thermalquellen bekannt. Am nächsten Tag (8.12.) haben wir uns Wai-O-Tapu angesehen. Um 10:15 Uhr ging es zu dem Lady Knox Geysir, welcher NICHT rein zufällig täglich um diese Zeit ausbricht. Es wird etwas nachgeholfen, nämlich mit irgendeinem Mineral. Dampf kommt die ganze Zeit raus, aber das er richtig ausbricht klappt wohl nur mit dem Mineral.

Drumherum wurde auch eine Tribüne gebaut wo dann ungefähr 300 Touristen und wir gespannt auf den Ausbruch gewartet haben ;). Es sah schon ganz cool aus. Danach ging es auf den Weg zu den zahlreichen heißen Thermal Pools. Welche zum Teil leuchtend gelb oder grün aussahen, dafür sorgen die verschiedenen Mineralien. Nach 3 Stunden waren wir durch und es war wirklich cool und wir stanken danach ziemlich nach Schwefel.

Nächster Stop waren die Hukafalls, ein großer Wasserfall der vorher eine ca. 100 m lange Stromschnelle ist, sieht sehr gewaltig aus. Danach ging es entlang des Lake Taupo, wo einige Szenen von Herr der Ringe gedreht worden sind, weiter in den Ort Nationalpark.

Wanderung vorbei am Schicksalsberg

Der Ort ist sehr winzig, nur einige Hostels, zwei Bars, eine Tankstelle, wo man auch teuer Lebensmittel kaufen kann und einige Wohnhäuser gibt es dort. Der Ort ist aber meistens der Übernachtungsplatz, wenn man eine der beliebtesten Tageswanderungen in Neuseeland machen möchte, nämlich die Tongariro Alpine Crossing Tour. Diese ist 19,8 km lang beginnt auf einer Höhe von 1100 m und führt am Schicksalsberg aus Herr der Ringe vorbei. Insgesamt muss man 700 Höhenmeter überwinden und geht 1100 Höhenmeter wieder runter.

Leider war das Wetter am Montag (9.12.) sehr schlecht und daher waren die Bedingungen alles andere als Ideal um die Aussicht zu sehen. Ich habe die Tour trotzdem mit einem aus dem Hostel gemacht, den wir dort kennengelernt haben, weil ich mir dachte bevor ich in dem kleinen Ort abgammel kann ich auch die Tour machen :). Annika und Philipp haben die Tour nicht gemacht und im Januar machen Annika und ich die Tour dann vielleicht nocheinmal, dann hoffentlich bei guten Wetter.
Als die Hostelbekannschaft und ich an dem Startpunkt der Tour mit einem Shuttlebus hingebracht worden sind, waren schon ca. 40 andere dort um die Tour zu machen, wenn gutes Wetter ist sind wohl Hunderte da!!

Es ging dann also los. Die ersten 5 km waren einfach und es war schon sehr wolkig, dann begann der Aufstieg und es ging einige km lang berghoch, es fing an zu regnen, der Wind wurde stärker und es wurde immer nebliger. Wir haben manchmal wirklich nur 5 Meter um uns herum sehen können, sonst war da nur Nebel und Regen. Je höher man kam desto kälter wurde es und ich konnte meine Hände teilweise kaum noch spüren.

Die Klamotten waren da auch schon komplett durchnässt. Der Aufstieg war zum Teil ziemlich anstrengend besonders in Kombination mit dem Wetter. Fast an der Spitze des Red Crater angekommen, kamen uns orkanartige Winde entgegen, war wirklich heftig. Am Schicksalsberg aus Herr der Ringe sind wir zwar vorbeigelaufen, aber gesehen hat man rein gar nichts auch von der übrigen Landschaft konnte man, wenn wir Glück hatten mal ein paar Sekunden etwas sehen, bevor dann wieder der Nebel alles verdeckt hat.

Zum Schicksalsberg kann man im übrigen eine weitere 3 Stunden Wanderung machen, haben wir nicht gemacht, da das Wetter so schlecht war und es kein Sinn gemacht hätte. An der Spitze angekommen ging es einen sehr sandigen Weg, ziemlich steil nach unten und man gelangt zu den Blue Lakes.

Trotz des schlechten Wetters konnte man die beiden kleinen Seen mit ihren leuchtend hellblauen Wasser sehen. Durch den Nebel wirkte es sehr mystisch, was dem ganzen ein besonderes Feelling gegeben hat. Bei der Hälfte angekommen konnte man noch einem weiteren Gipfel hochsteigen, das wird bei dem Wetter aber wohl extrem abgeraten, da der Weg nicht beschildert ist und man sich mit Garantie verläuft.

Die letzten 6,5 km ging es nur noch bergab und endlich lichtete sich auch der Nebel, endlich haben wir die wirklich tolle Landschaft, mit ihren Bergen, Seen und auch einen kleinen Wasserfall sehen können. Will gar nicht wissen wie die andere Hälfte aussieht die wir wegen dem Nebel nicht sehen konnten.

Nach insgesamt 5 Stunden 20 Minuten hatten wir es geschafft. Mein Wanderpartner hatte einen guten Schritt drauf daher waren wir auch so schnell, alleine wäre ich sicher langsamer gewesen.
Die Tour trotz des schlechten Wetters gemacht zu haben bereue ich überhaupt nicht, auch wenn ich natürlich viel von der schönen Landschaft verpasst habe. Den Trip bei den Bedingungen zu machen hatte was und war gehört sicher zu den größten Highlights des Urlaubs.

Nach den Strapazen ging es dann mit dem Shuttle wieder zum Hostel. Dort angekommen haben Annika, Phillip und ich Bier und Pizza für den Abend geholt. Es folgte dann ein Herr der Ringe Marathon mit allen drei Teilen. Es war sehr lustig denn Philipp und zwei Andere aus dem Hostel lieferten sich während der Filme ein Battle wer das meiste Nerdwissen hat ;).

So das waren erstmal die ersten 5 Tage. Der Bericht ist wie immer sehr lang geworden, daher gibt es jetzt die erste Hälfte und die Tage kommt die andere Hälfte über die nächsten Tage. Hier gibt es nun einige Bilder.

Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

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