Samstag , 24 August 2019
Weltreise: Malaysia Tag 85-92

Weltreise: Malaysia Tag 85-92

Mittlerweile sind Annika und ich in Malaysia angekommen und damit beginnen unsere drei Monate Asien. Bevor wir aber in Kuala Lumpur gelandet sind, mussten wir erst von Auckland nach Melbourne fliegen, wo wir leider 6 Stunden Aufenthalt hatten. Wir haben daher versucht etwas zu schlafen, da unser Flieger erst um 3:30 Uhr nachts nach Kuala Lumpur startete. Unser Flug dauerte 7 Stunden und so kamen wir am Mittwoch, den 8.1. um 8:30 Uhr Ortszeit am Flughafen an.

Nach der Passkontrolle und dem Gepäck abholen, sind wir mit einem Bus nach Chinatown gefahren. Die Fahrt dauerte zwar eine Stunde, kostete dafür nur umgerechnet 2€. Ein erster Vorgeschmack darauf das es von nun an deutlich günstiger wird :).

In Chinatown angekommen, haben wir uns auf die Suche nach einem Hotel gemacht. In der Petaling Street, eine bekannte Straße wo ein großer Markt ist, haben wir für ca. 5 € pro Person unsere erste Bleibe für die nächsten zwei Nächte gefunden, das Zimmer war sehr sehr klein, nur ein Bett und daneben etwas Platz für unser Gepäck. Immerhin hatten wir noch unser eigenes Bad im Raum daneben.

Kuala Lumpur war gleich mal eine ganz andere Welt, als im ruhigen und entspannten Neuseeland oder Australien, was ja auch klar war. Hier ist es sehr warm, über 30 Grad und man ist nur am schwitzen, auch wegen der Luft. Zudem ist es dreckiger, lauter, hektischer und chaotischer.
Wir haben uns erstmal bei uns in der Ecke etwas umgesehen und sind dann Richtung Zentrum gegangen und haben uns die Petronas Tower angesehen. Die sehen schon sehr cool aus und wir haben natürlich auch Fotos mit uns davor gemacht, wie es sich für Touris gehört ;).

Hoch auf die Plattform sind wir nicht gegangen, der Preis war uns das nicht wert. Stattdessen sind wir noch etwas in der Stadt rumgelaufen und sind dann wieder zum Hotel gegangen. Wir waren beide auch noch sehr müde vom Flug. Ich bin dann aber nochmal alleine losgegangen und habe mir die Stadt weiter angesehen.

Enttäuschende Tempelanlage und schönes Aquarium

Am nächsten Tag (Donnerstag 9.1.) sind wir außerhalb von Kuala Lumpur zu den Batu Caves gefahren, das ist eine hinduistische Tempelanlage und ist mitten im Berg errichtet worden. Für die halbstündige Zugfahrt haben wir übrigens nur 1Ringgit pro Person, ca. 0,20 €, bezahlt.

Bis auf die imposante Treppe und der riesigen Hindu Statue vorm Berg war die Tempelanlage ein ziemlicher Flop. Es sind natürlich sehr viele Touristen dort, was noch nicht mal so schlimm war, aber wenn man die Treppe hoch in den Berg reingeht, ist da eine Baustelle und recht laut, das Flair wird dadurch total zerstört. Zudem ist auch nicht viel zu sehen, außer ein paar Schreinen. Die ganzen Affen waren das Beste bei der Anlage, diese tollten überall herum.

Da wir beide nicht so begeistert waren sind wir auch wieder schnell Richtung Stadt gefahren. Dort haben wir erst im Food Court der Petronas Towers für 10 Ringgit (ca. 2 €) gegessen und getrunken. Da es dann etwas geregnet hat sind wir in das, in der nähe liegende, Aquarium gegangen (50 Ringgit, ca. 11 €). Das war auch wirklich gut. Man hat viele Arten von Fischen in allen Größen ( bis zu 2,5 m) gesehen, die man zum teil auch anfassen durfte. Es gab auch viele Echsen, Skorpione, Spinnen, Frösche und Schlangen zusehen. Am Ende ging man durch ein 90 m langen Unterwasser Tunnel. Dort tummelten sich verschiedene Haie, Muränen, Rochen und andere Fische.

Abends haben wir nichts spannendes mehr gemacht. Damit war unser Kuala Lumpur Aufenthalt dann erstmal beendet. Wir fanden die Stadt beide nicht wirklich berauschend und zwei Tage waren genug Zeit. Außerdem kommen wir hier noch öfter hin da wir von hier aus weiter nach Hanoi und im April wieder zurück nach Deutschland fliegen.

Ab ins historische Melakka

Am nächsten Morgen (Freitag 10.1.) sind wir dann mit dem Bus ins 2 Stunden entfernte Melakka gefahren, wieder für umgerechnet 2 €. Der Ort hat einen langen geschichtlichen Hintergrund und war früher einmal ein wichtiger Handelsplatz, da die Stadt direkt am Meer liegt. Sie wurde in den letzten Jahrhunderten immer wieder neu erobert, mal von den Holländern, mal von den Portugiesen und am Ende von den Briten. Daher findet man besonders von den Holländern und Portugiesen noch einige Gebäude und Ruinen.

Wir haben uns in der Nähe von Chinatown wieder ein Hotel gesucht und sind dann in die Jonker Street gegangen, welche direkt durch Chinatown führt und wo man viele Shops mit Kunsthandwerk, Antiquitäten, Souvenirs und Schmuck findet. Da wir ziemlichen Hunger hatten haben wir uns auf die Suche nach einem Lokal aus dem Lonely Planet gemacht. Nach längerem suchen haben wir den etwas heruntergekommenen Laden gefunden, aber so sehen hier viele Lokale aus ;).

Das besondere war das man in der Mitte des Tisches einen großen Pott mit Sataysoße hat, welcher von einer Gasflamme erhitzt wird. Man geht zum Büffet, wo es viele verschiedene Holzspieße, unteranderem mit Fisch, Scampis, Schwein, Hähnchen, Innereien usw. gab und diese dann in den Sataypott gekocht hat. Es war sehr lecker und auch die Innereien habe ich probiert, was auch ganz gut geschmeckt hat, was es genau war kann ich leider oder vllt auch besser nicht sagen 😉
Da Wochenende war gab es in der Jonker Street einen Nachtmarkt und die Straße war gefüllt mit vielen kleinen Ständen, wo man Souvenirs, Essen und vieles andere bekommen hat. Direkt am Anfang der Straße hat der Kung Fu Meister Ho Eng Hui eine Show aufgeführt und mit dem Zeigefinger Kokosnüsse geknackt. Das ganze wurde natürlich zum erbrechen zelebriert und das Publikum wurde immer mal mit eingebunden und es war auch sehr witzig. Er hat auf Englisch und Malaiisch geredet, daher habe ich auch vieles verstanden. Nebenbei hat er natürlich auch noch seine Salben und Wässerchen verkauft :). Er hält übrigens auch einen Weltrekord. Er hat in 30 Sekunden, nur mit dem Zeigefinger vier Kokosnüsse geknackt. Hier könnt ihr den Rekord sehen:

Danach ging’s dann über den Markt und man wird zum Glück nicht so angequatscht wie man es sonst so auf Märkten kennt. Es war auch viel zu viel los und daher auch sehr eng.
Habe mir zwar nichts gekauft, aber war trotzdem ein schöner Markt.

Am Samstag (11.1.) war Tag des Sightseeing, erst ging es in das Maritime Museum, wo man etwas über die Geschichte Melakkas erfahren hat, dann weiter auf eine Flussfahrt und am Ende noch in einer Rikscha durch die Innenstadt.

Die Flussfahrt war ganz schön auch wenn der Fluss ziemlich dreckig ist. Der Fluss schlängelt sich durch die Stadt und die Promenade ist mit Blumen dekoriert. Außerdem sieht man die schön bemalten Hauswände. Einige große Echsen gab es ebenfalls zu sehen, die geschätzt ca. 1,5 Meter lang waren.

Auch die Rikschafahrt war gut. Besonderes die Rikschas selber waren ein Hingucker, denn diese waren übertrieben kitschig dekoriert, mit bunten Farben, „Hello Kitty“ Gedöns und leuchtenden Lichter, zudem dröhnte Musik aus Lautsprechern. Man wurde dann zu den ganzen alten Ruinen und Gebäuden gefahren, wozu der Fahrer auch immer den Hintergrund erzählt hat und von uns Bilder vor den Gebäuden gemacht hat.

Abends ging es nochmal kurz auf den Markt und dann haben wir uns den Tatort in der ARD Mediathek angesehen ;). In den Hotels hat man auch immer kostenloses Internet auf den Zimmern.

Nach langer Zeit mal wieder an den Strand

Von Melakka ging es am Sonntag (12.1.) auf eine 8,5 stündige Busfahrt nach Lumut, von wo es direkt mit einer Fähre auf die Insel Pangkor ging. Von der Ostküste bis zur Westküste ist es nur eine 10 min Fahrt mit dem pink farbenden Minibus. An der Westküste ist auch der schönste Strand wo wir natürlich auch unser Hotel hatten. Gemacht haben wir aber nicht viel, außer am Strand liegen, Essen und Bier trinken :).

Da wir in Neuseeland nicht einen Strandtag hatten, wurde es mal wieder Zeit. Das schöne war das man durch den Dschungel und durchs Wasser wandern konnte um zu anderen Buchten zu gelangem. Das Essen war hier auch wirklich gut und sehr günstig. Drei Nächte waren wir hier und haben neben Affen auch Nashornvögel gesehen, das war ziemlich cool.

Am Mittwoch, 15.1., ging es dann mit dem Bus weitere 3,5 Stunden nach Butterworth, von wo wir mit der Fähre zu der Insel Penang gefahren sind und wo wir wohl 4 Nächte bleiben werden.

Das war es dann erstmal von der ersten Woche Malaysia und nun noch einige Bilder:

Hier nochmal die Abschlussberichte aus Australien und Neuseeland:
Ré­su­mé Australien
Ré­su­mé Neuseeland

Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

Visit Us On FacebookVisit Us On TwitterVisit Us On PinterestVisit Us On Google PlusVisit Us On YoutubeCheck Our Feed

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*

Timber by EMSIEN 3 Ltd BG