Mittwoch , 20 Februar 2019
Weltreise: Hong Kong Tag 170-174

Weltreise: Hong Kong Tag 170-174

Hier ist nun auch der Bericht unserer 5 Tage in Hong Kong. Da es nur so wenige Tage waren gibt es auch nur einen Bericht der gleichzeitig auch der Abschlussbericht ist.

Am Mittwoch, den 2.4., ging es von Phuket nach Hong Kong, da der Flug erst Spätnachmittags losging waren wir auch erst um 20:30 Uhr am Flughafen in Hong Kong. Es ging dann direkt in die Innenstadt nach Kowloon, wo man am günstigsten schlafen kann und auch nicht weit vom Hafen weg ist. Wir haben ausnahmsweise mal die Nächte bereits übers Internet gebucht und sind dann zu dem Gebäude gegangen wo das Guesthouse drin ist. Wir haben dann gemerkt das da nicht nur eins ist, sondern im gesamten Gebäude über 50 weitere sind, man muss auch ewig warten bis man mit dem Fahrstuhl nach oben oder unten fahren will, da immer einige warten und es insgesamt 15 Stockwerke gibt. Im Zimmer angekommen, haben wir ein sehr kleines Zimmerchen bekommen, ca. 6 Quadratmeter plus einem kleinen Badezimmer. Da es schon spät war haben wir auch nichts weiter gemacht.

Kowloon erkunden und die Skyline bei Nacht
Donnerstag war das Wetter ziemlich durchwachsen, es regnete einmal ziemlich stark, den Rest des Tages blieb es bedeckt, aber trocken. Wir haben den ganzen Tag eigentlich nur bei uns in der Gegend verbracht und haben uns Kowloon angesehen und uns beim Hafen umgesehen. Von hier hat man die beste Sicht auf die beeindruckende Skyline von Hong Kong Island, wo sich mit Kowloon das meiste Leben abspielt. Überall sieht man die großen Wolkenkratzer und im Hintergrund die kleinen bewaldeten Berge.
In Kowloon gibt es auch einen sehr schönen Park. Es gibt ein Vogelgehege mit Nashornvögeln und vielen Papageiarten. Dann noch kleine Teiche, in einem sind sehr viele Flamingos zu sehen, und schön bepflanzte Flächen, einen Skulpturengarten und auch ein öffentliches Schwimmbad gibt es.
In Hongkong findet man natürlich sehr viele Einkaufscenter und überall sind Wolkenkratzer zu sehen. Aber es ist sehr sauber und an öffentlichen Gebäuden wird mehrmals täglich desinfiziert, das steht oft an Geländern oder Türgriffen dran. Hong Kong macht gleich einen sehr guten Eindruck, nicht wie beispielsweise Kuala Lumpur, Bangkok oder Hanoi. Hier hat es uns direkt gefallen, es ist halt sehr modern, das sieht man direkt.
Abends ging es dann auf den nur 20 Minuten von unserem Hotel entfernten Temple Markt. Dort findet man wieder unzählige Souvenirs, Klamotten und Technikkram, besonders USB-Sticks in allen möglichen Varianten. Ich hätte mich hier dumm und duselig kaufen können, aber ich hatte mich im Zaum. Als es dunkel war ging es dann wieder zum Hafen um die Skyline bei Nacht zu sehen. Diese sieht nachts natürlich sehr cool aus, da alles beleuchtet ist. Außerdem beginnt um 20 Uhr die „Symphony of lights“, da leuchten die Wolkenkratzer und Gebäude in verschiedenen Farben, natürlich abgestimmt auf die Musik, die gespielt wird. Leider war die Show nicht so spektakulär wie gedacht. Ich dachte es ist die ganze Skyline beteiligt, aber es waren „nur“ um die 10 Gebäude. Das sah trotzdem ganz cool aus, aber ich habe mir mehr vorgestellt. Nach 15 Minuten war die Show zu Ende und wir zur gingen zurück ins Hotel.

Schöne Aussicht auf Hong Kong
Freitag (4.4.) war das Wetter etwas besser und wir machten uns auf den Weg zum höchsten Aussichtspunkt auf Hong Kong Island um über die Stadt sehen zu können. Wir sind dann mit dem öffentlichen Bus auf den Berg gefahren. Oben angekommen war es recht frisch und windig. Die Sicht war nicht so gut, da es ziemlich nebelig war, wurde aber mit der Zeit besser und man konnte dann doch noch ganz gut über die Stadt und den Hafen sehen. Sah schon sehr cool aus. Oben gibt es neben einem Café natürlich auch ein Einkaufscenter, McDonald’s und Burger King. Es ist auch möglich auf die Sky Terrace zu gehen, aber der Preis war es uns nicht wert. Zumal die Sicht von den normalen Aussichtspunkten schon gut war. Wir sind dann noch etwas herum gelaufen um noch andere Perspektiven zu sehen. Danach ging es wieder in die Stadt und in den Hong Kong Park, welcher auch sehr schön war. Natürlich ausgestattet mit Teichen wo Kois und Schildkröten herum schwammen, einem kleinen Wasserall, einem Aussichtsturm mit schöner Sicht auf den Park und die umliegenden Wolkenkratzer und noch ein paar Sachen mehr. Auch hier war ein Vogelgehege, aber viel größer als in Kowloon. Hier konnte man auf einen erhöhten Gehweg laufen und die ganzen Vogelarten beobachten kann. Der Tag war dann auch wieder beendet und der Abend verlief ruhig.

Mit der Gondel zum Big Buddha
Samstag hatten wir Traumwetter, es war überwiegend blauer Himmel, ca. 25 Grad und kein Regen in Sicht. Daher ging es zum größten sitzenden Buddha der Welt (34 m hoch). Der Buddha sitzt auf einen der Berge auf Lantau Island in der Nähe des Flughafens. Man kann auf verschiedenste Weise dorthin kommen, einmal mit dem öffentlichen Bus, dann kann man hoch wandern oder die teure Variante mit der Gondel. Wir haben die Gondelfahrt genommen, weil man von da einen tollen Ausblick auf den Flughafen, die Berge und die gesamte Umgebung hat. Leider haben wir uns wie viele andere an der Schlange für den Bus angestellt und die war lang. Der Fehler war nicht exakt nach der Gondelfahrt zu Fragen, sondern nur wo man sich anstellen muss um zum Buddha zu kommen. Irgendwann kam mir das alles komisch vor und ich bin zu einem Info Counter in der Mitte der Schlange gegangen und da sagte man mir das wir für die Gondel wo anders hin müssen. Sie zeigte mir den Weg und ich bin dann zurück zu Annika und wir sind dann mit ein paar anderen Touristen zu der richtigen Schlange gegangen. Wir haben schon 45 Minuten in der einen gewartet und mussten dann nochmal eine knappe halbe Stunde in der Schlange für die Gondel warten.
Mit der Gondel ging es dann auf eine 25 minütige Fahrt zum kleinen Dorf das beim Buddha errichtet wurde und nur aus ein paar Souvenirständen und Restaurants besteht. Die Aussicht auf die Umgebung und den Flughafen hat sich wirklich gelohnt. Von der Gondel konnte man auch den Wanderweg sehen. Dieser sah sehr interessant aus, da er über die bewaldeten Berge führt. Wenn wir länger hier gewesen wären, hätte ich den gerne noch gemacht, hätte aber sicher auch ein paar Stunden gedauert. Als wir am Dorf angekommen sind ging es direkt zur Buddhastatue. Der Buddha ist halt ein Buddha und daher aus der Nähe nicht so interessant. Aus der Ferne sieht der cool aus, wie er auf dem Berg thront und die ganzen anderen Berge im Hintergrund sind. Aus der Nähe ist es halt eine große Bronzestatue. Aber man hat noch eine schöne Sicht auf die Umgebung.
Nach dem Buddha ging es noch auf den „Weg der Weisheit“. Auf diesem sind sind viele große Baumpfähle aufgestellt auf denen in chinesischen Schriftzeichen etwas draufsteht, was genau konnten wir nicht lesen ;). Von dort aus kann man auch noch eine kleine Wanderung zu einem der Berge machen, aber dafür hatten wir keine Zeit mehr.
Wir haben uns dann wieder mit der Gondel auf die Rückfahrt begeben und sind dann wieder mit der Metro zu unserem Hotel gefahren. Es ging nochmal über den Temple Markt. Ich konnte mich wieder zurück halten alles mögliche für zu teure Preise zukaufen, aber Annika hat dafür noch ein Schnäppchen gemacht.

Regen, Madame Tussaud und etwas Kultur
Der Sonntag (6.4.) und somit letzte Tag vor dem Flug nach Kuala Lumpur, war total verregnet. Gut aber das wir in einer Großstadt waren und so kann man ja doch noch etwas machen. Also ging es wieder zu dem Aussichtspunkt auf Hong Kong Island. Denn im Einkaufscenter gibt es auch Madame Tussaud’s Wachsfigurenkabinett. Da haben wir lustige Fotos mit den Promis gemacht. Natürlich waren viele asiatische Stars dort zu sehen die wir gar nicht kannten, aber trotzdem gab es noch einige Figuren die nicht aus Asien kommen damit wir nicht nur Fotos mit unbekannten Figuren machen mussten. Hier findet man auch eine Figur von Saddam Hussein, direkt gegenüber von George W. Bush und neben Barack Obama. Ich war bereits bei Madame Tussaud in Berlin und das hat mir etwas besser gefallen, manche Figuren waren hier nicht so gelungen (Lady Gaga und Madonna) und man konnte nicht mit allen so lustige Fotos machen, weil die nur normal standen oder saßen. Das war in Berlin besser, natürlich kannte man dort auch viel mehr Figuren :).
Nach den Wachsfiguren, ging es und jetzt heißt es festhalten, ins Art Museum! Und es war voll toll, NICHT. Es war sehr uninteressant, aber zum Glück mit nichtmal 2 € sehr günstig. Annika ging dann ins Hotel zurück. Ich habe mir dann noch das Space Museum angesehen. Hier gab es ein paar interaktive Sachen, wo man etwas in Bewegung gesetzt hat oder man konnte sogar in ein Simulator rein gehen. Aber die Schlange war da sehr lang und so spannend sah das auch nicht aus. Dieses Museum war deutlich besser als das Art Museum, aber auch nicht der Überflieger.

Die Tage in Hong Kong gingen schnell rum und so ging es am Montag (6.4.) Vormittags wieder nach Kuala Lumpur. In Hong Kong kann man locker eine Woche bleiben. Es gibt noch einiges zu sehen oder zu machen. Hong Kong hat uns beiden sehr gut gefallen. Hier gibt es nicht nur die Schluchten aus Wolkenkratzern und Einkaufscentern, sondern auch sehr schöne Parks, die grünen Berge, wo man auch etwas wandern kann. Außerdem kann man hier ins Disneyland und den andern Freizeitpark Ocean Park gehen. Eine Hafenrundfahrt ist natürlich auch möglich und man kann in 50 Minuten mit der Fähre auf die, besonders für das Glücksspiel bekannte, Insel Macau fahren. Das sind nur ein paar weitere Möglichkeiten, für die wir leider keine Zeit mehr hatten oder das Wetter nicht gut genug war. Hong Kong war sehr schön und hat mir genauso gut gefallen wie letztes Jahr Singapur.
Das war dann auch der letzte Bericht der während der Reise erscheint. Wenn der Bericht über die letzte Woche unserer Reise aus Malaysia kommt, bin ich bereits wieder in Deutschland und zurück im wahren Leben :).

Wer noch ein paar andere Bericht lesen möchte, hier sind die letzten vier:
Thailand Teil 1
Thailand Teil 2
Kambodscha Teil 1
Kambodscha Teil 2

Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

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