Donnerstag , 21 März 2019
Vulkan Pacaya – Aufstieg zu einem der aktivsten Vulkane der Welt
Vulkan Pacaya

Vulkan Pacaya – Aufstieg zu einem der aktivsten Vulkane der Welt

Da ich die ersten Tage nur in Antigua war wurde es jetzt Zeit meinen ersten Ausflug zu machen. Es ging zum Vulkan Pacaya, einer der aktivsten Vulkane der Welt. Ich wurde morgens direkt an dem Haus meiner Gastfamilie von einem Minibus abgeholt und bin dann, nachdem noch ein paar andere abgeholt worden sind, zum Vulkan gefahren. Wenn man die Touren in einer der Travel Agencys bucht ist es üblich, dass man bei der Familie oder dem Hotel vom Minibus abgeholt wird. Die Tour hat mit Eintritt und Fahrt nur 8 $ gekostet.

Allgemeines zum Vulkan Pacaya

Zuerst noch ein paar Fakten zum Pacaya, bevor ich weiter von meinem Aufstieg erzähle.
Der Vulkan ist 2552 m hoch und ist am 30. Mai 2013 das letzte Mal ausgebrochenDavor war es im Mai 2010 das letzte Mal. Seit 1965 ist er wieder aktiv, bis dahin ruhte er ca. ein Jahrhundert lang. Während der spanischen Kolonialzeit ist er insgesamt 23 Mal ausgebrochen und entstanden ist er vor ungefähr 23000 Jahren.

Aufstieg zum Pacaya

Nun aber weiter mit dem Aufstieg. Wir sind mit dem Minibus zu einer kleinen Station hochgefahren wo man nochmal Getränke und Essen kaufen kann. Es werden auch von den Kindern Wanderstöcke für nicht mal einen Euro verkauft. Den habe ich mir auch gegönnt. Wenn man zum Vulkan fährt, sieht man, dass die Menschen hier deutlich ärmer sind als in Antigua. Viele Häuser bestanden fast nur aus Wellblech und waren eher provisorischer Natur.

Wir sind dann in einer Gruppe von 5 Personen, drei Guides und einem Esel ;), zu dem ca. 2 stündigem Aufstieg zum Vulkankrater, aufgebrochen. Einer der Guides hat uns „angeführt“ und immer auf Englisch etwas über den Vulkan erzählt. Die anderen beiden Guides sind hinter uns mit dem Esel nach oben gegangen. Man muss jetzt aber nicht vermuten das die extra zum Schutz vor Überfällen mitkommen sind, das ist am Pacaya, wie ich hörte nicht zu befürchten.

Blick auf dem Gipfel des Pacaya

Blick auf dem Gipfel des Pacaya

Der Esel ist übrigens mit dabei, falls einer Schlapp macht. Es war auch eine Frau in der Gruppe die den Esel auch nach einer halben Stunde genutzt hat. Es wurden immer wieder Pausen zum ausruhen gemacht, weil der Aufstieg recht anstrengend ist, auch wenn die Steigung nicht so extrem war. Im Vergleich zum Acatenango ist der Aufstieg zum Vulkan Pacaya aber ein Kinderspiel, wie ich von einigen anderen gehört habe. Ich selber konnte leider nicht die Tour auf den Acatenango machen da es zeitlich nicht passte. Zu dieser Tour findet ihr hier einige Informationen.

Zu Beginn des Aufstiegs zum Pacaya sind noch viele Bäume und andere Vegetationen zu sehen, je höher man aber kommt desto weniger wird es. Was auffällt ist das viele Löcher mit ca. 1×1 m  Durchmesser zu sehen sind. Ich habe den Guide gefragt und er sagte mir, dass diese dafür sind das Regenwasser  aufzufangen. Wenn die Löcher nicht wären würden die Pflanzen und die Erde weggeschwemmt werden und durch die Löcher wird das etwas abgefangen.

Da der Vulkan 2010 erst ausgebrochen ist und aus dem Vulkan regelmäßig Rauch aufsteigt, durfte man nicht bis zum Krater gehen. Aus diesem Grund sind wir nur bis unterhalb des Kraters gegangen. An einigen Stellen um den Krater herum gibt es Löcher wo sehr heiße Luft nach oben steigt, in diesen Löchern kann man sich dann schön Marshmallows rösten. Wir waren ungefähr eine halbe Stunde dort und haben uns dann auf den Rückweg gemacht.

Wer möchte kann an dem kleinen Lava-Laden, der dort aufgebaut ist, kleine Souvenirs kaufen, wie etwa Ketten mit Lavasteinen. Allerdings waren die sehr teuer. Der Rückweg ging natürlich deutlich schneller, dieser dauerte nur ca. 1 Stunde. Mittlerweile wurde es auch schon dunkel und als wir wieder unten waren ging es auf den Weg zurück nach Antigua.

 

Der Aufstieg zum Vulkan Pacaya ist auch für unsportliche gut zu schaffen, auch wenn die Hitze den Aufstieg etwas anstrengender macht. Es werden aber genug Pausen zwischendurch gemacht, damit man sich erholen und etwas trinken kann. Die Besteigung lohnt sich und wenn man Glück hat kann man sogar austretende Lava sehen und auch nah daran gehen. Habe davon einige Bilder in der Travel Agency gesehen. Leider blieb mir das Glück verwahrt.

Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

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