Samstag , 24 August 2019

Tweed Heads – Noosa Heads Tag 39 – 45

Wir sind am vergangenen Sonntag (23.11.) in Tweed Heads geblieben und haben uns einen Caravan Park genommen und endlich mal wieder Wäsche gewaschen. Erst das dritte Mal seit wir hier sind. Abends haben wir noch zwei Schweizer kennengelernt die eine 13 monatige Weltreise machen, das war noch sehr interessant und haben uns etwas ausgetauscht.
Am nächsten Morgen (24.11) haben wir noch schnell die Fähre für Neuseeland buchen müssen um von der Nord- auf die Südinsel zu kommen. Es ist nämlich schon viel ausgebucht, weil eine Fähre Maschinenschaden hat und man nicht weiß wann diese wieder einsatzbereit ist.

Surfers Paradies und ein Meer an Schulkindern
Nach der Buchung ging es weiter Richtung Surfers Paradies. Davor haben wir noch ein Abstecher in Burleigh Heights gemacht. Der Ort ist am gleichen Küstenabschnitt wie Surfers Paradies und nur 10 Minuten entfernt. Dort sind wir an einem kleinen Flusslauf gegangen, welcher direkt vom Meer ins innere des Landes führt. Dort haben wir aus der Ferne noch einen Delfin gesehen der nur 5 Meter vom Strand entfernt war. Da kann man nämlich schon nicht mehr stehen. Nach kurzer Schwimmeinlage ging es weiter in den direkt danebenliegenden Nationalpark. Wir haben dort 2 kurze Walks gemacht, von je ca. 2 km und konnten von den Lookouts zum einen wieder nach Surfers Paradies rüber schauen und zum anderen die tolle Küste auf der anderen Seite sehen.
Dann ging es wirklich nach Surfers Paradies. Zurzeit sind dort viele Baustellen, weil eine Straßenbahn durch die Stadt gebaut wird. Hier sieht man auch einige große Wolkenkratzer direkt am Strand. Sieht ziemlich imposant aus. Außerdem hat man dort viele Schulkinder gesehen, denn zu der Zeit war da Schoolies, so etwas wie Sprinkbreak. Nur das die Kinder alle um die 16 Jahre waren und ihr Prüfungsabschluss gefeiert haben. War ganz lustig mit anzusehen. Da wir abends endlich mal in einem Restaurant etwa essen wollten und uns hier noch etwas umsehen wollten, nahmen wir uns am Strand einen Caravan Park, welcher auch der mit Abstand teuerste hier im Urlaub war (43 Dollar ca. 30 €). Die anderen wären auch nicht viel günstiger und wären weiter vom Zentrum entfernt gewesen.
Nach kurzen Strandbesuch ging es Abends in die Stadt und wir sind dann schließlich essen gegangen. Das gab es, seit wir hier sind, erst einmal.

4 Wasserfälle und ein dicker Fuß
Dienstag (25.11.) sind wir nach Tamborine Mountain gefahren um uns den nächsten Nationalpark anzusehen. Mein Fuß war zwar etwas dick, woher keine Ahnung, aber wir sind trotzdem hingefahren. Habe den Fuß bandagiert und meine dicken Wanderschuhe angezogen, dann ging das. Der Nationalpark hatte zwar einige kleine Walks und insgesamt 4 Wasserfälle zu bieten, war aber leider nicht so spannend wie erwartet. Zumal einige Abschnitte der Wanderwege gesperrt waren. Allerdings haben wir wieder eine Schlange gesehen die direkt über den Weg geschlängelt ist. Annika hat sie übrigens wieder zuerst entdeckt, obwohl ich immer Ausschau nach den Schlangen halte. Am Ende kam aber noch das Highlight. Der letzte Wasserfall war richtig cool. Groß, viele Wasserpools und man konnte drin schwimmen und hineinspringen. Hätte ich auch gerne gemacht, aber da ich meinen Fuß nicht noch mehr beanspruchen wollte habe ich es sein gelassen. Nach dem Nationalpark haben wir uns auf die Suche nach einem Schlafplatz gemacht und sind in einer kleinen Stadt namens Beenleigh fündig geworden, mal wieder umsonst ;).

Cleveland und North Stradbroke Island
Da wir uns entschieden haben nicht nach Fraser Island zu fahren, weil es sonst mit der Zeit knapp wird und es zu teuer ist, wollten wir auf North Stradbroke Island. Die Insel ist ebenfalls eine große Sandinsel und sie liegt kurz vor Brisbane und man kann sie wesentlich günstiger erreichen. In Cleveland am Mittwoch (26.11.) angekommen, von dort fährt die Fähre ab, haben wir uns kurz informiert wie wir rüberkommen, was die Kosten sind usw. Wir haben uns entschieden am nächsten Tag um 7 Uhr darüber zufahren. Da wir ja am Mittwoch noch viel Zeit hatten sind wir auf die kleine Insel Coochimudlo gefahren, dauert nur 10 min mit der Fähre. Dort sind wir am Strand und zum Teil durch den Wald einmal um die ganze Insel gelaufen. Die Umrundung dauerte nicht mal 2 Stunden. Den Rest des Tages haben wir uns in Clevland noch umgesehen. Geschlafen haben wir wieder in einem Park direkt am Strand, genau wie am nächsten Tag.
Donnerstag (27.11.) mussten wir ja früh aufstehen und es ging rüber nach North Stradbroke Island. Die Fahrt dauert nur ca. 25 min. Das Gute an Stradbroke ist das man für nur 19 $ hin und zurück kommt und man sogar frei über den Zeitpunkt der Rückfahrt entscheiden kann. Außerdem fährt ein Bus auf der Insel der knapp 10 $ kostet (Tageskarte). Mit dem kann man den nördlich Teil der Insel befahren. Es ging dann gleich zum Nord-Ost Zipfel, dort waren beeindruckende Felsklippen und einige tolle Buchten und Strandabschnitte. Das Wasser war herrlich klar und es waren ausnahmsweise mal angenehm warme Wassertemperaturen. Nachmittags sind wir wieder mit der Fähre rübergefahren.

Noosa Heads – Parkhorror und ein schöner Walk
Freitag (28.11.) sind wir an Brisbane vorbei in das ca. 150 km entfernte Noosa Heads gefahren, direkt an der Sunshine Coast. Wir wollten erst zum Visitor Information Center und ein paar Infos holen. Das wurde etwas schwierig, da es direkt am Strand lag und dort viel zu wenig Parkplätze gab. Es war ein rumgegurke ohne Ende. Nach ca. 30 Minuten habe ich endlich einen gefunden. Annika hat sich in der Zwischenzeit schon mal zum Center begeben. Als ich ankam hatte sie alle Infos und wir sind dann auf einen kleinen Parkplatz am Park gefahren, dort konnte man so lange parken wie man wollte. Dauerte aber auch etwas bis wir einen Platz hatten. Wir haben dann ein 4 Stunden Walk durch den Nationalpark gemacht. Erst an der tollen Küste vorbei dann kurz durch ein Bonzenviertel und weiter durch den Wald zurück zum Startpunkt. Meinem Fuß ging es auch wieder besser. Geschlafen haben wir wieder auf einer Restarea.

Gestern hat es den ganzen Tag fast nur geregnet, daher wurde aus dem Plan uns an Strand zu legen leider nichts. Es ging , um Zeit tot zuschlagen, in eine Shoppingmall im nächsten Ort und von dort sind wir bereits am frühen Nachmittag weiter zur nächsten Rest Area gefahren. Dort haben wir den restlichen Tag verbracht.
Glücklicherweise scheint heute die Sonne und es geht dann natürlich an den Strand ;).
Ein paar neue Bilder gibt es wieder hier.

Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

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