Mittwoch , 16 August 2017
Singapur – beeindruckende Stadt der Superlative

Singapur – beeindruckende Stadt der Superlative

Auch wenn es nur für ein Tag war, wollten wir noch nach Singapur, denn wenn man schon in der Ecke ist (Indonesien) wollten wir Singapur noch mitnehmen. Von Bali sind wir am 18. Juli 2013 2,5 Stunden nach Singapur geflogen. Am Flughafen von Bali mussten wir noch 100 000 IDR (ca. 7 €) an Flughafengebühr zahlen. Das muss man an jedem Flughafen in Indonesien machen, sobald man diesen verlässt.

Um 21 Uhr sind wir in Singapur angekommen. Der Flughafen ist nichts besonderes, einfach nur groß :). Mit dem Taxi, welches 60 SGD (ca. 35 €) gekostet hat, sind wir dann zu unserem Hotel (The Fragrance Hotel) in der Nähe von Geylang gefahren. Unser Hotel war sehr zentral gelegen und die Fahrt dauerte nur 25 Min.

Wir haben nach dem einchecken nur noch kurz die nähere Umgebung angesehen und ein Bier getrunken. Es gibt viele Bars wo man eine Reihe an Biersorten bekommt, auch deutsche Biere findet man überall. Wir sind dann noch in ein Supermarkt gegangen der 24 Stunden lang auf hat. Da sieht man das alles sehr teuer ist, was auch daran liegt das sehr viele Sachen Importware ist. So kostet etwa eine Packung mit 24 Scheiben Scheibletten Käse von Kraft 10,85 SGD ( ca 6,50 €) und das günstigste Six-Pack Dosenbier 9,25 SGD (ca. 5,50 €).

Am nächsten Morgen haben wir früh ausgecheckt. Unsere Rucksäcke konnten wir glücklicherweise im Hotel lassen bis wir später wieder zum Flughafen gefahren sind. Da um 1:30 Uhr in der Nacht unser Flug zurück nach Deutschland ging, hatten wir nur ca. 14 Stunden um uns Singapur etwas anzusehen. Singapur unterscheidet sich erheblich von Bali oder Jakarta. Hier fühlt man sich ein bisschen wie in einer Großstadt in Deutschland.

Man fühlt sich gar nicht so fremd wie in den anderen Städten in Indonesien. Was auch an den Gebäuden liegt, diese sind viel moderner und westlicher als in Indonesien. Die Leute sind hier sehr freundlich und offen, manche konnten sogar einige Wörter Deutsch sprechen. Was mir aufgefallen ist, ist das es wirklich viele Karaoke Bars, Einkaufscenter und Food Center gibt.

Ein paar Informationen über Singapur

Singapur ist der flächenmäßig kleinste Staat Südostasiens mit 712,4 km² und hat über 5,3 Millionen Einwohner. Erst 1965 wurde Singapur ein eigener Staat und trennte sich von Malaysia. Auch wenn Singapur mal zu Malaysia gehörte sind die meisten Einwohner (76,8 %) Chinesen und nur 13,8 % Malaien. Die am weitesten verbreitete Religion ist mit 33 % der Buddhismus, dahinter folgt das Christentum (18 %), der Islam (15%), der Taoismus (11 %) und der Hinduismus (5,1 %). 17 % bekennen sich zu keiner Religion.

Die Bewohner Singapurs gehören zu den wohlhabendsten der Welt, weswegen es wohl auch nicht gerade billig dort ist. Die beste Reisezeit kann man nicht sagen, denn es ist eigentlich das ganze Jahr lang zu bereisen. Wir hatten es bei unserem Aufenthalt um die 30 Grad und klaren Himmel.

Essen in Singapur

In den Food Center gibt es verschiedenste Restaurants und Essensmöglichkeiten. Dort kann man auch sehr günstig Essen. In „normalen“ Restaurants wird es schon sehr teuer. Aber es gibt auch Straßenmärkte mit vielen kleinen Buden, wo es alles mögliche an Essen gibt. Ganze Krebse, alle möglichen Fischsorten, Meeresfrüchte, Reis, Sate, Nudeln in allen Variationen, Garnelen und und und. Wir waren auf einem in der Nähe der Seating Gallery, eine Freiluftbühne wo unter anderem Konzerte stattfinden, welche direkt an der Marina Bay liegt.

Mit einem Tablett bewaffnet kann man von Stand zu Stand gehen und sich günstig Essen holen, welches wunderbar schmeckt. Für insgesamt 10 SGD (ca. 6 €) kann man sich schon satt essen und auch Krebse kosten nur 25 SGD (ca. 15 €), davon bekommt man dann gleich zwei Stück. Für mich der Favorit wenn man in Singapur Essen gehen möchte.

Was gibt es in Singapur zu sehen?

Hauptsächlich haben wir uns in Marina Bay aufgehalten. Man sieht hier viele Wolkenkratzer, die in den Himmel ragen, dass sieht schon imposant aus. Auch sind direkt an dem Kallang River schöne architektonische Bauwerke zu sehen. Allem voran natürlich das Marina Bay Sands Hotel. Das aus drei Wolkenkratzern besteht und die oben mit einer großen Plattform verbunden sind. Von der Plattform aus bekommt man einen tollen Ausblick auf Singapur.

Daneben findet man das ArtScience Museum, was wohl nicht sonderlich spannend sein soll außer der Gebäudeform und den Singapore Flyer, welches das größte Riesenrad der Welt ist. Auch gibt es die Helix-Brücke, diese ist eine Fußgängerbrücke die auch direkt am Marina Bay Sands Hotel liegt und auf die andere Flussseite führt. Im Dunkeln leuchtet die Brücke bläulich und es gibt 5 Aussichtsplattformen von wo man die Skyline wunderbar sehen kann.

Hinter dem Sands Hotel findet man den neuen Botanische Garten „Gardens by the Sea“, wo besonders die hohen Supertrees auffallen. Am Kallang River, bei Marina Bay, findet man auch die Merlion Statue, diese Halb-Löwe, Halb-Fisch aussehende Statue ist das Wahrzeichen von Singapur.

Da die Aussicht wirklich toll sein soll, sind wir in dem Marina Bay Sands Hotel in die Bar auf der Plattform gegangen. Dort ist es natürlich sehr teuer. So habe ich für ein Ginger Beer 8 SGD (ca. 5 €) bezahlt. Wenn man aber auf die Plattform, die SkyPark genannt wird, möchte und um den die ganze Plattform herumgehen möchte kostet es 20 SGD (ca. 11 €). Wir haben die Aussicht genossen und haben uns danach aufgeteilt.

Ein Teil ging zur Orchard Road zum shoppen und der andere Teil hat sich „Gardens by the Sea“ angesehen. Der Garten ist zum Teil kostenlos zu betrachten. So kann man entspannt durch den Park gehen und sich auch die Supertrees ansehen. Wenn man aber in die Gewächshäuser gehen möchte muss man bezahlen. Wir sind nur im Park herumgelaufen, welcher auch sehr schön ist und haben uns dann auf den Weg zum Hafen Terminal gemacht. Dort kommt man ganz einfach mit der Metro hin. Man muss zwar öfter umsteigen, aber das ist kein Problem es ist alles hervorragend ausgeschildert und ist sehr günstig.

Der Hafen hat sich allerdings nicht gelohnt. Es sieht wie auf einem Flughafen aus nur das dort Kreuzfahrtschiffe ablegen. Von dem Hafen aus kommt man aber auch zu Sentosa Island. Da wir nicht mehr soviel Zeit hatten, weil wir uns um 18 Uhr wider mit den anderen zum Essen treffen wollten, sind wir nur noch nach Chinatown gefahren. Dort haben wir uns die unzähligen Souvenir Shops angesehen und sind dann zu den anderen gefahren und haben auf dem Straßenmark etwas gegessen. Wir sind danach noch zu der Mall bei dem Sands Hotel gegangen und haben uns dann auf den Weg zum Hotel gemacht. Von dort sind wir wieder für 60 SGD Richtung Flughafen gefahren.

Mir hat Singapur gut gefallen auch wenn wir nur einen kleinen Teil gesehen haben. Die spektakulären Wolkenkratzer, die tollen gestalteten Bauwerke zeigen warum Singapur eine Stadt der Superlative ist. Es gibt noch einige Sachen die ich mir gerne noch angesehen hätte, wie etwa den Singapur Zoo, den Night Safari Park, das Bukit Timah Naturreservat oder Sentosa Island. Vielleicht wird das nächstes Jahr nachgeholt. Denn ab Oktober 2013 bis April 2014 geht es für 6 Monate nach Australien, Neuseeland und Südostasien.

Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

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