Donnerstag , 21 März 2019
Das traumhafte Semuc Champey und die K´anb´a-Höhle
Semuc Champey

Das traumhafte Semuc Champey und die K´anb´a-Höhle

Der letzte Teil meiner dreiwöchigen Guatemala Reise war die Tour zu der Kalksteinbrücke von Semuc Champey und der K´anba´a Höhle bei Lanquin. Der Ort liegt direkt in der Mitte des Landes. In einer Gruppe von elf Personen sind wir mit einem Minibus aus Antigua nach Lanquin gefahren. Die Fahrt dauert über 7 Stunden, weil wir leider auch in einem Stau, aufgrund einer Baustelle, gekommen sind. Ansonsten hätte die Fahrt ca. 5 Stunden gedauert.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Coban sind wir, über einen unbefestigten Weg durch den Dschungel, bei unseren Holzhütten angekommen. Diese liegen im Dschungel kurz vor Lanquin. In den fünf Hütten war nur so viel Platz das man da zwei Betten und sein Gepäck unterbekommen konnte. Zwei Duschen und Waschbecken waren separat direkt neben den Häusern.

Das Abenteuer K´anb´a Höhle

Am nächsten Morgen haben wir zuerst in einem kleinen Restaurant in Lanquin gefrühstückt und sind dann auf der Ladefläche eines Pick-Ups durch den Dschungel auf den Weg zu Semuc Champey  gefahren. Die Fahrt  mit dem Pick-Up ist das erste kleine Highlight gewesen. Der Ausblick auf die Umgebung ist wunderschön und da der Weg sehr hügelig ist, hüpft man mit dem Pick-Up immer wieder auf und ab und muss sich deswegen auch gut festhalten.

Mit dem Pick-Up sind wir an einer Brücke des Rio Cahabon angekommen und sind von da aus am Fluss entlang zu der K´anb´a Höhle gegangen.

An der Höhle gibt es ein kleines Häuschen, wo man seine Sachen lassen kann. Nur mit einem Guide und einer Kerze bewaffnet sind wir dann in die Höhle gegangen. Die Höhle ist sein Besuch mehr als wert. Denn man geht nicht nur mit einer Kerze durch die Höhle, nein man muss auch etwas tun damit man vorwärts kommt ;). Man muss über Felsen und kleine Wasserfälle klettern und auch durch die Höhle schwimmen, weil das Wasser an manchen Stellen so tief ist, dass man da nicht gehen kann. Die Herausforderung besteht immer darin, dass die Kerze nicht ausgeht.

Man merkt schnell, dass das fast unmöglich ist. Man muss die Kerze daher ab und zu wieder neu an machen, wenn das noch geht ;). Der Guide geht immer voraus und führt einen sicher durch die Höhle, so dass auch nichts passiert. Nachdem wir die Höhle soweit durchquert haben, bis es nicht mehr weiter ging, konnte man noch einmal auf eine Felswand hochklettern und sich in einer Höhe von 3 bis 4 Meter ins Wasser stürzen. Dort ist unter Wasser noch ein kleines Loch, wo man hindurch tauchen kann.

Man sollte aber aufpassen, denn es ist nicht sonderlich groß und ich hatte schon Mühe dadurch zu kommen. Es sind auch nur zwei aus unserer Gruppe hindurch geschwommen. Zurück sind wir natürlich über den gleichen Weg gegangen und mussten auch wieder die Wasserfälle runter klettern und von kleinen Felsen ins Wasser springen.

Die Höhlenwanderrung hat richtig Spaß gemacht und ich wäre am liebsten noch einmal durch die Höhle gegangen. Leider hatten wir alle keine wasserdichte Kamera und konnten somit keine Bilder machen. Nach der Höhle sind wir weiter an einen Steg am Fluss gegangen, wo eine Schaukel war mit der man ins Wasser springen konnte. Aus ca. 5-6 m Höhe springt man von der Schaukel ab und landet direkt im Rio Cahabon.

Als nächstes sind wir mit großen Gummiringen gemütlich auf den Fluss gefahren und haben uns treiben lassen. Die Strömung ist nicht stark und deshalb geht es gemütlich den Fluss runter bis man wieder an der Brücke angekommen ist, wo wir vom Pick-Up raus gelassen worden sind. Wer wollte konnte dann noch von der Brücke aus in den Fluss springen. Das habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen. Da wir nun langsam eine Stärkung brauchten, ging es zu einem Restaurant, welches auf den Weg zu den Wasserbecken ist.

Wasserbecken

Wasserbecken

Die Kalksteinbrücke von Semuc Champey

Nachdem Essen ging es dann durch den Dschungel hoch auf den Aussichtspunkt El Mirador, der Aufstieg ist ziemlich anstrengend, aber der Blick auf die etwa 300 m lange Kalksteinbrücke von Semuc Champey und den Dschungel lohnen sich allemal. Wenn man den Abstieg, der über einen anderen Weg geht, geschafft hat kommt man direkt bei den Wasserbecken an. Der Blick ist wunderschön das klare Wasser, die Anordnung der Becken, die Wasserfälle und der Urwald drumherum machen Semuc Champey zu einem herrlichen Naturschauspiel.

Wenn man in die Wasserbecken geht, muss man aufpassen, denn die Steine sind extrem rutschig. Man kann nun von Wasserbecken zu Wasserbecken rutschen und springen. Am Ende des letzten Becken kann man einen größeren Wasserfall runter klettern. Wenn man wieder hoch zum Anfang möchte, kann man entweder den kleinen Weg an der Seite nutzen oder man klettert die Wasserbecken wieder nach oben, was am meisten Spaß macht. Aber auch da Vorsicht, denn die Steine sind wieder sehr glatt und daher auch sehr rutschig. Nach 2 Stunden an den Wasserbecken haben wir uns wieder auf den Rückweg zum Pick-Up gemacht.

 

Am nächsten Tag sind wir dann wieder zurück nach Antigua gefahren. Zusammen mit der Pick-Up Fahrt, der Höhle, die Wasserbecken und, und und, ist Semuc Champey und seine Umgebung das absolute Highlight in Guatemala und sollte nicht verpasst werden.

Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

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Ein Kommentar

  1. Hammer Bilder und eine wahnsinnis Landschaft 🙂

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