Dienstag , 18 Juni 2019
Nha Trang – Schnorcheln & die Türme von Po Nagar

Nha Trang – Schnorcheln & die Türme von Po Nagar

In diesem Reisebericht geht es um die Stadt Nha Trang in Vietnam. Sie ist eine richtige Touristenstadt und es herrscht das ganze Jahr überwiegend gutes Wetter und warme Temperaturen (Durchschnitt im Jahr von 27 Grad). Zudem kann man hier an den Kilometer langen Strand sonnen lassen. Feiern kann man hier auch gut und zur Abwechslung geht es zum Schnorcheln oder zu den Cham-Türmen von Po Nagar.

Wir sind hier mit einem Übernachtzug aus Da Nang hingekommen und waren vorher in der Flussstadt Hoi An. Die Zugfahrt hat 9 Stunden gedauert und uns unglaubliche 910.000 Dong pro Person gekostet (Hardsleeper, Level 2), das sind damals umgerechnet ca. 31 € gewesen!! Hardsleeper bedeutet übrigens, dass das Bett nur eine dünne Matratze bzw. Auflage hat. Es gibt auch Softsleeper, aber die sind auch noch deutlich teurer. Allerdings lag der hohe Preis am vietnamesischen Neujahrsfest Tet, das wurde hier am 31.1.14 gefeiert und dauert bis zu 7 Tage. In der Zeit fahren die Familien sich besuchen und daher verteuert sich der Transport und die Hotelpreise um das doppelte oder mehr.

Als wir hier morgens am Bahnhof angekommen sind, sind wir erst mal mit unseren Backpacker-Rucksäcken bis zur Strandpromenade gelaufen, um dann in der Nähe des Strandes ein Hotel zu finden. Nach ca. 20 Minuten Gehzeit waren wir im Viertel (Straße Tran Quang Khai und Umgebung), wo es viele, viele Hotels gibt. Am besten in den kleinen Seitenstraßen schauen, da gibt es die günstigsten. Wegen dem Neujahrsfest haben wir auch bei der Übernachtung das Doppelte bezahlt (225.000 Dong = ca. 8 €/Person und Nacht), als normal.

In Nha Trang schnorcheln & am Strand liegen

Der Strand ist hier sehr schön und mit 6 km auch sehr lang. Da es hier sehr viele Touristen gibt, ist der Strand natürlich auch ziemlich voll, wenn man den Strand nach links oder rechts entlangläuft, wird es weniger, aber mittig ist es sehr voll. Wie überall findet man hier Strandliegen zum Vermieten, Obst und Bier kann man direkt am Strand kaufen und an Massagen mangelt es natürlich auch nicht. Nach der Mittagszeit kann es etwas windiger werden und der Sand wirbelt einem dann schön ins Gesicht, daher vielleicht vorher sonnen ;).

Strand von Nha Trang

Strand von Nha Trang

In Nha Trang kann man auch schnorcheln und tauchen gehen. Büros, wo man das buchen kann, gibt es hier mehr als genug. Wir haben für unsere Schnorcheltour 400.000 Dong, also ca. 14 €, bezahlt. Darin enthalten ist alles was am Tag anfällt, Transport, Essen auf dem Boot und Ausrüstung. Wir wurden zum Hafen gebracht und sind dann auf dem Boot mitgefahren, wo auch die Taucher mit bei sind.

Es waren ungefähr 20 Taucher und nur 5 Schnorchler auf dem Boot ;). Nach über 30 Minuten Fahrt sind wir am Hon Mun Marinepark angekommen. Man hält direkt an der Küste und kann dann ins Wasser gehen und schnorcheln oder tauchen gehen. Wir Schnorchler sind etwas weiter von den Tauchern weggeschwommen, weil da ziemlich viele geichzeitg im Wasser waren und man sonst nur kollidierte.

Die Sicht war ganz gut und man konnte weit sehen, in der Regel wohl 15 bis sogar 30 Meter Sichtweite, bei uns passte 15 Meter glaube ganz gut. Nur leider waren dort auch viele kleine Quallen und man musste oft durch sie hindurchschwimme, immerhin haben die sich in der Regel als Gruppe an einem Platz aufgehalten, aber man konnte es nicht vermeiden, nicht mit ihnen in Berührung zu kommen. Glücklicherweise haben die Nesseln nicht auf der Haut gebrannt, nur an zwei Stellen hatte ich nur ganz leichte Hautreizung, sah man aber nicht mal. Schön sind Quallen aber trotzdem nicht.

Hon Mun Marine Park

Hon Mun Marine Park

Man hat hier einige bunte Fische gesehen und auch viele verschiedene Arten. Das Schnorcheln in Nha Trangs Marine Park Hon Mun, war zwar ganz cool, aber als wir einen Monat später unter anderem in Kho Phi Phi schnorcheln waren, war das hier nichts dagegen. Trotzdem kann ich das Schnorcheln hier empfehlen, wenn auch die Quallen etwas lästig sind und knapp 14 € ist jetzt auch nicht so viel Geld.

Außerdem gibt es in Vietnam nicht so viele weitere Schnorchel- oder Tauchspots. Die anderen wären noch die Con-Dao-Inseln und die Phu-Quoc-Insel. Aber beide Inseln sind etwas weit weg und um zu den Con-Dao-Inseln zu kommen, ist es auch noch sehr teuer.

Wer Lust hat, kann auch vom Boot immer und immer wieder ins Meer springen, das hatte die Tour dann noch etwas besser gemacht ;). Das Essen auf dem Boot war übrigens auch sehr gut. Es gab Omelette, Fisch, Reis, Gemüse, Octopus, Hähnchen, Ananas und Melone.

Die Cham-Türme von Po Nagar

Wer gerne noch Tempel bzw. etwas Kultur, neben dem am Strand liegen, in Nha Trang sehen möchte, sollte zu den Cham-Türmen von Po Nagar fahren. Die liegen etwas nördlich vom Zentrum und sind bequem mit dem Bus zu erreichen. Der Eintritt kostet auch nur 21.000 Dong, die Anlage ist aber auch nicht allzu groß. Po Nagar ist ein ehemaliger hinduistischer Tempelkomplex und bestand früher noch aus 8 Türmen, mittlerweile sind es aber nur noch 4. Der Tempel wurde von den Cham gebaut und die Namensgeberin ist die Schutzgöttin Po Nagar.

Die Türme sind in einem sehr guten Zustand und es gibt hier auch ein kleines Museum dazu. Außerdem stehen die Cham-Türme von Po Nagar auf einer kleinen Anhöhe, so das man auf Boote, die Brücke, über die man gefahren ist, und das Meer blicken kann.

Cham Türme von Po Nagar

Cham Türme von Po Nagar

Was gibt es noch zu Nha Trang zu sagen?

Wenn man hier ankommt, fällt einem direkt auf das hier vieles auf Russisch steht, Werbung, Speisekarten etc. Das liegt, wie man sich denken kann, daran das hier unglaublich viele Menschen aus Russland Urlaub machen. Man sieht sie hier wirklich überall. Auch in den Reisebüros sind meistens mind. eine russische Mitarbeiterin. Also nicht wundern ;).

Wer Lust auf ein reichhaltiges und leckeres all-you-can-eat Buffet hat, der sollte ins „Vuon Nuong Grill Garden“ Restaurant gehen, hier kostet es nur ca. 8 € und man findet hier unzählige Muscheln, Meeresfrüchte, Hähnchen, Rind, Strauß, Wildschwein, Froschschenkel, Garnelen, Octopus, Reis, Nudeln und, und, und. Das Spaßige ist, dass man an seinem Tisch ein Tongefäß mit Kohle bekommt und sein Fleisch auf dem Rost selber zubereiten muss. Die Kellnerinnen sind auch sehr nett und hilfsbereit bei der Zubereitung, wenn man nicht genau weiß, wann die Muscheln fertig sind ;).

An Sehenswürdigkeiten kann man hier wohl noch eine Kathedrale und die Long-Son-Pagode sehen, haben wir beides nicht, aber soll angeblich ganz nett sein ;).

 

Das war es nun auch von meinem Reisebericht zu Nha Trang. Insgesamt waren es drei ganz nette Tage, aber es ist jetzt nicht so, dass ich hier noch mal hinkommen muss, zumal es sehr touristisch ist. Für Strandgänger und Partypeople ist es aber der richtige Ort und das Schnorcheln, war trotz der Quallen sehr gut.

Was ist deine Meinung von Nha Trang? Oder willst du noch dorthin?

Bleib immer auf dem Neusten Stand und hole dir meinen KOSTENLOSEN Newsletter.

Du erhälst als Bonus die Liste „216 Reiseführer eBooks zum kostenlosen Download“ gratis dazu.

[mc4wp_form]

Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

Visit Us On FacebookVisit Us On TwitterVisit Us On PinterestVisit Us On Google PlusVisit Us On YoutubeCheck Our Feed

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*

Timber by EMSIEN 3 Ltd BG