Montag , 20 November 2017
Nevis Bungy & Nevis Swing in Queenstown – Adrenalin pur

Nevis Bungy & Nevis Swing in Queenstown – Adrenalin pur

Von Oktober 2013 bis April 2014 war ich mit einer Freundin (Annika) auf kleiner Weltreise. Dazu gehörte auch Neuseeland und eines der Ziele, bevor wir aufgebrochen sind, war, dass ich Bungeespringen wollte. Da drängte sich Queenstown natürlich geradezu auf. Die Action-Stadt in Neuseeland hat unter anderem den Nevis Bungy und Nevis Swing im Angebot.

Als ich mich entschieden habe den Bungeesprung in Queenstown zu machen, wollte ich gleich auch den Nevis Swing machen. Der Swing ist übrigens ähnlich wie der Nevis Bungy, nur das man an einem Geschirr fest gemacht ist, über den Abgrund schwebt und einer von der Crew auf den Knopf drückt und man dann nach unten stürzt und durch den Canyon schaukelt. Der in Queenstown ist auch der höchste Swing der Welt mit 160 Meter Höhe.

Beides findet in einem Canyon etwas Abseits von Queenstown statt. Besonders das es in einem Canyon stattfindet macht es noch spannender. Wenn man beides zusammen bucht, ist es auch günstiger, so hat es „nur“ 375 $ (ca. 220 €) statt 450 $ gekostet. Der Anbieter ist AJ Hackett. Zunächst fährt man in einem Bulli, zusammen mit anderen, zur Station am Canyon. Die Fahrt dauert ungefähr 30 Minuten. Dort angekommen bekommt man das Geschirr an und wartet bis es losgeht :). In der Zwischenzeit kann man den anderen beim Springen zusehen.

Absprungkabine und Canyon

Absprungkabine und Canyon

Nevis Bungy – 134 Meter in die Schlucht

Der Nevis Bungy ist stolze 134 Meter hoch und man springt aus einer Kabine über den Canyon ab. Vorher konnte ich die anderen Springer bereits von einem Balkon aus beobachten. Um zur Kabine zu kommen, muss man zunächst mit einer kleinen Gondel dorthingebracht werden. Annika und ich sind dann mit ein paar anderen in der Gondel zur Kabine gefahren, alleine das hat schon meinen Adrenalinspiegel nach oben getrieben. Annika ist nicht gesprungen, sie hat mir nur beigestanden ;).

Als wir an der Kabine angekommen sind, konnte man schon ordentlich Dancemusik hören. Das ist ganz gut, denn dann wird man etwas abgelenkt. Das Gute war auch, dass ich direkt dran war. So wurde ich dann zum Stuhl geschickt und das Bungeeseil wurde angebracht. Als ich dann Aufstand und zur Rampe ging, pochte mein Herz gewaltig. Annika und ich haben in Australien zwar schon einen Fallschirmsprung bzw. Skydive gemacht, aber hier war ich noch nervöser. Das lag daran, dass man hier selber in die Schlucht springen muss und der Boden viel schneller entgegenkommt.

134 Meter ins Glück

134 Meter ins Glück

Dass das Seil reißen könnte oder gar zu lang ist, davor hatte ich gar keine Angst. Die einzige Sorge die ich hatte war das meine Knie und Fußgelenke beim Sprung nicht mit machen, da ich damit häufiger Probleme habe. Allerdings war die Sorge unbegründet, ich habe gar nichts gemerkt und auch später keine Probleme gehabt.

Als dann von 3 runtergezählt wurde, habe ich nur gedacht: „Scheiße jetzt gehts los“ und bin abgesprungen. Es war ein richtig geiles Gefühl, aber es war auch so schnell wieder zu Ende. Der freie Fall dauerte 6 Sekunden, und als man dort so baumelte, konnte ich, mit einem ziehen, an einem Seil an den Füßen, mich in eine sitzende Position bringen. Das war gut, denn so musste ich nicht kopfunter nach oben gezogen werden. Als ich oben angekommen bin, war ich einfach nur mega glücklich das ich das gemacht habe, wäre am Liebsten noch einmal gesprungen, aber ich hatte ja noch den Nevis Swing vor mir :).

Nevis Swing – 160 Meter pure Begeisterung

Den Nevis Swing habe ich zusammen mit Annika gemacht und war kurz nach meinem Bungee Sprung. Trotzdem bin ich da viel entspannter rangegangen und war gar nicht mehr so aufgeregt. Wir bekamen beide ein Geschirr um, wo wir dann in einer Sitzposition nebeneinander drin waren, und wurden dann über den Abgrund gefahren. Da saßen wir dann erst mal ein paar Sekunden, und als einer von der Crew fragte, ob wir einen Countdown haben möchten, sagte ich dummerweise nein ;). Er drückte dann sofort auf den Knopf und wir rauschten in die Tiefe. Ich war noch gar nicht startklar, aber gerade das hat es so aufregend gemacht, denn das Adrenalin raste so noch mehr :).

Unten schwangen wir dann noch gemütlich durch den Canyon und wurden wieder nach oben gezogen. Wir waren beide begeistert.

Absprungkabine Nevis Swing

Absprungkabine Nevis Swing

Fazit

Ich kann gar nicht sagen ob der Nevis Bungy oder Nevis Swing besser war. Beim Bungeesprung war das Adrenalin und die Nervosität am Anfang viel höher, da es das erste Mal war. Beim Nevis Swing war es deshalb so geil, weil wir, dank mir, so plötzlich in den Abgrund rasten.

Ich kann jedem, der überlegt es in Neuseeland zu machen, nur sagen: „TU ES!!!!“. Es war jeden Dollar wert. Man kann auch Bilder und/oder Videos bekommen. Diese werden automatisch gemacht und man kann sich die dann nach dem Sprung erst ansehen und dann entscheiden, ob man die haben will. Beim Bungeesprung bekommt man ein T-Shirt und eine Urkunde. Beim Swing erhält man eine Kappe und eine Urkunde.

Von meinem Bungeesprung habe ich die Bilder (7 Stück) und das Video gekauft (80 $= ca. 47 €). Beim Swing haben wir ein Video auf der Kamera gehabt. Eine andere Springerin war so nett und hat ein Video von unserem Sprung gemacht. In Queenstown habe ich auch noch eine Fahrt in der Hydro Attack gemacht, dazu gibt es die Tage einen Bericht.

Habt ihr schon den Nevis Bungy oder den Nevis Swing in Queenstown gemacht bzw. würdet ihr es tun?

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Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

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