Samstag , 24 August 2019

Melbourne – Lake Entrance Tag 10 – 14

So diesmal hat es keine neun Tage gedauert bis der nächste Bericht online ist, kann ja auch nicht immer so lange dauern. Am Freitag (25.10.) haben wir in Melbourne unseren zweiten Mietwagen abgeholt (Travellers Autobarn), ein Ford Falcon Station Wagon. Diesmal darf Annika auch fahren ;). Dort werden wir die nächsten 37 Tage übernachten. Bei der Übergabe des Autos gab es gleich Probleme, nicht nur das der Wagen schon über 250000 km runter hat, nein es musste eine neue Batterie eingesetzt werden weil das Auto nicht angesprungen ist. Bis wir endlich losfahren konnten hat es ca. 3 Stunden gedauert. Aber alleine die Einweisung und Erklärung des Autos hat über eine Stunde gedauert, wir mussten sogar einen kleinen Test machen was im Notfall zu tun ist.

Campen in der Wildnis
Nachdem alles erledigt war, haben wir uns auf den Weg in die Grampians gemacht, eine Berglandschaft ca. 3 Stunden von Melbourne entfernt. Eigentlich wollten wir Richtung Phillip Island aufbrechen, aber da das Wetter weiterhin nicht so gut ist, machten wir einen Abstecher in die Berge. Als wir einen Ort vor den Grampians angekommen sind, haben wir noch etwas eingekauft und haben uns auf die Suche nach einem Campingplatz gemacht. Da die Plätze in den Grampians recht teuer sind, haben wir in Ararat (ca. 40 min entfernt) einen Campingplatz gefunden. Dieser war aber in der Wildnis und hatte kein fließend Wasser, keine Duschen oder sonstigen Luxus. Nur eine Toilette, immerhin für Männer und Frauen getrennt, war vorhanden und ein paar Holzbänke und Feuerstellen. Wir waren zunächst die einzigen hier. Um zu dem Platz zu kommen mussten wir 10 min über eine unbefestigte Sandschotterstraße fahren. Um uns herum war nur ein Mix aus kahlen und grünen Bäumen. Es waren viele Vögel und Papageien zu hören die ordentlich Radau gemacht haben.
Als wir angekommen sind, haben wir direkt unseren Campingkocher angemacht und lecker Reis mir süß-saurer Soße und Hackbällchen gemacht. In der Zwischenzeit kam ein weitere Camper und wir waren nicht mehr alleine dort. Da es schon dunkel wurde haben wir schnell aufgeräumt und unser Auto zum schlafen bereit gemacht. Es war sehr kalt und wir haben gefroren, daher sind wir um 6 Uhr schon wieder aufgestanden und sind weitergefahren. Als wir wieder auf dem unbefestigten Weg waren, sind immer wieder Kängurus über die Fahrbahn gesprungen. An einer Tankstelle haben wir uns etwas frisch gemacht und sind dann zu den Grampians gefahren. Ich fand den Campingplatz sehr cool, mitten in der Wildnis das hat schon was :).

Die tolle Berglandschaft der Grampians
Bei den Grampians sind wir zu dem Ort Halls Gap hingefahren und haben als Erstes bei einem Lookout halt gemacht von wo man über die Felder sehen konnte und auf einem Stausee zwischen zwei Bergen blickt. Danach ging es zum nächsten Lookout, der wirklich beeindruckend war. Von dort hat man direkte Sicht auf die Berge. Das sah schon sehr toll aus.
Als letztes ging es zu den MacKenzie Falls. Wenn man auf der ersten Aussichtsplattform steht, sieht man noch nicht die Ausmaße, denn der Wasserfall und der Fluss erstrecken sich über hunderte Meter.
Als wir uns alles angesehen haben ging es wieder Richtung Melbourne. Wir sind etwas hinter Melbourne gefahren und haben im kleinen Ort Dandenong einen Caravan Park gefunden. Der war zwar recht teuer (36 Dollar für den Stellplatz), aber wir hatten kostenloses WLAN in unserem Auto, Duschen, Küche, Strom um unsere Geräte aufzuladen und auch unsere Wäsche konnten wir dort waschen.

Koalas und Pinguine auf Phillip Island
Am nächsten Morgen haben wir uns dann auf den Weg nach Phillip Island gemacht. Das war nur noch eine Stunde Autofahrt. Dort haben wir uns dann Koalas in freier Wildbahn angeschaut, die sind in einem Areal wo Wege und kleine Treetopwalks entlang führen.
Die meisten lagen aber faul auf ihren Ästen herum. Abends haben wir uns natürlich die bekannte Pinguin Parade angesehen. Man kann auf einer extra dafür errichtetet Tribüne, natürlich gegen Eintritt, Platz nehmen und sich die kleinsten Pinguine der Welt bei ihren allabendlichen Weg vom Meer aufs Festland ansehen. Um die guten Plätze zu bekommen mussten wir vorher schon über eine Stunde in der Kälte Platz nehmen. Es war schon ziemlich dunkel als die Pinguine aus dem Meer gewatschelt kamen. Wenn man den Weg zurück zu dem Besucherzentrum geht, sieht man überall noch die Pinguine und kann sie aus nächster Nähe ansehen. Fotos und Videos sind nicht erlaubt, aus Rücksicht gegenüber den Pinguinen. Da wir ziemlich durchgefroren waren, weil wir über 2 Stunden auf der Tribüne in der Kälte saßen, waren wir froh wieder rein zu kommen. Das warten und frieren hat sich aber gelohnt. Wir haben uns danach auf den Weg zu unserem Campingplatz gemacht. Es waren übrigens 891 Pinguine die aus dem Meer kamen und nein ich habe sie nicht gezählt, in der Tourist Info auf der Insel steht immer wieviele angekommen sind.
Der Montag war ziemlich gammelig, da es bis Nachmittags immer wieder geregnet hat. Darum haben wir uns nur die Pelikan Fütterung an der Brücke zu Phillip Island angesehen. Die sehen übrigens immer komischer aus, je länger man sie ansieht ;). Den Rest des Tages haben wir mit Kniffel, Romme, Essen machen, Fotos sortieren und Planung der nächsten Tage verbracht.

Auf nach Lake Entrance
Dienstag sind wir nach Lake Entrance gefahren, leider haben wir uns das Erste mal richtig verfahren und mussten daher einen schönen Umweg nehmen. Davor sind wir noch den kleinen Coastal Drive gefahren, der geht zwar nur ca. 20 km ist aber sehr schön. Ist wie die Great Ocean Road nur in klein. Es gab immer wieder Lookouts, von wo man in kleine Buchten sehen und an den Strand gehen konnte.
Einen Ort vor Lake Entrance haben wir wieder Großeinkauf gemacht und uns Proviant für die nächsten Tage gekauft. Das praktische bei den Großeinkäufen ist, das man bei einem Einkauf von mind. 30 Dollar 4 Cent/Liter beim Sprit an der Tankstelle sparen kann. In Lake Entrance angekommen, haben wir uns schön Schnitzel und Kartoffeln beim Caravan Park gemacht :).

Die letzten Tage fehlen hier, aber der Bericht dazu kommt vielleicht schon morgen ;).
Ein paar Bilder findet ihr hier: http://instagram.com/unterwegzcom

Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

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