Samstag , 24 August 2019

Lake Entrance – Jervis Bay Tag 15 – 18

So es hat wirklich nur einen Tag gedauert bis der nächste Artikel online ist. In Lake Entrance haben wir am Mittwoch nichts Großes mehr gemacht, da das Wetter mal wieder nicht der Hit war. Daher sind wir nach Buchan gefahren und haben uns zwei Tropfsteinhöhlen angesehen. Das war schon sehr cool, wobei eine Höhle gereicht hätte. Die Höhlen waren zum Teil sehr eng und niedrige so das man nur gehockt weiter kam. Nach der Höhlenbesichtigung, die 2 Stunden gedauert hat, haben wir uns auf den Weg nach Mallacoota gemacht. Hier konnten wir umsonst campen, obwohl es ein Caravan Park war der bezahlt werden musste. Da aber keiner mehr im Büro war und wir hier direkte Sicht aufs Wasser hatten, haben wir uns einfach auf einen Platz gestellt und haben Glück gehabt das keiner kontrolliert hat ;). Mallacoota besteht gefühlt nur aus diesen Caravan Park, denn der ist riesengroß. Wir haben morgens am Wasser gefrühstückt und haben uns noch etwas die Küste angeguckt. Danach ging es nach Eden, das nur 1 Stunde entfernt war.

Eden, die positive Überraschung
Hier war es dann endlich auch mal warm, natürlich habe ich mir da gleich einen Sonnenbrand geholt. Zu unserer Überraschung war es hier richtig gut. Vorher hatten wir von dem Ort noch nichts gehört und das zu unrecht. Denn die Küste ist echt beeindruckend. Denn hier sind Buchten mit steilen Klippen und tollen Felsen. Das Gute war das man an fast jede Ecke der Klippen kommen konnte und das beste man konnte oft auch bis runter ans Meer klettern, sonderlich gefährlich war das nicht. An einer der Klippen konnten wir sogar Wale beobachten, leider waren die sehr weit Weg und man konnte fast immer nur das aufspritzende Wasser sehen und die Umrisse des Wales nur erahnen.
Nach einigen Kletteraktionen sind wir dann an den Strand gegangen. Das Wasser war eiskalt, aber da ich mir vorgenommen habe an jedem Strand an dem wir sind auch schwimmen zu gehen, musste ich dort auch hinein. Wenn man erstmal drin ist spürt man die Kälte auch nicht mehr so ;). Da wir wieder umsonst schlafen wollten, sind wir spät nachmittags in das kleine Kaff Quaama aufgebrochen, etwa 50 min von Eden entfernt. Dort haben wir allerdings nicht, wie vorher von der Frau in der Tourist Info gesagt, einen Free Campingplatz vorgefunden, sondern nur einen kleinen Park mit BBQ Grill. Da wir aber keine Lust hatten in den nächsten größeren Ort zu fahren, haben wir hier gegessen und uns mit unserem Auto auf die Rasenfläche an der Straße gestellt und dort geschlafen. Ob das erlaubt war oder nicht wissen wir nicht, aber uns hat keiner aufgescheucht und so hatten wir Glück und sind am nächsten Morgen schon um halb sieben nach Pebbley Beach aufgebrochen.

Wale und Kängurus bei Pebbley Beach
Hier haben wir gehofft vielleicht Kängurus direkt am Strand anzutreffen, das haben wir zwar nicht, weil die wohl erst gegen Abend kommen, aber zwei Gelangweilte haben wir trotzdem in den Büschen erhaschen können. Wir haben uns noch etwas an dem Strand gelegt und ich habe noch etwas die Umgebung erkundet. Auch hier war das Wasser ziemlich kalt, auch die Wellen waren ziemlich stark, ich habe mich trotzdem hineingestürzt. Glücklicherweise war eine Frau am Strand so nett und hat uns gesagt das im Meer ein paar Wale zu sehen sind. So konnten wir wieder einige Wale beobachten, diesmal waren die etwas näher dran und man konnte richtig sehen wie sie aus dem Wasser gesprungen sind. Allerdings waren die Immer noch sehr klein am Horizont zu erkennen. Trotz der Entfernung war es cool die Wale zu beobachten. An ein paar Orte kommen wir noch wo man auch Wale sehen kann und vielleicht haben wir dort die Chance sie noch näher zu sehen.

Jervis Bay – der weißeste Sandstrand der Welt
Freitag Mittag sind wir dann zu Jervis Bay gefahren und haben uns mal wieder einen Premium Caravan Park geleistet, wo wir nach drei Tagen mal wieder unsere Geräte aufladen können, die mittlerweile leer oder kurz davor waren. Zudem haben wir hier auch mal wieder Internet. Abends haben wir leckere australische Würstchen mit Knoblauchbrot und Heinz Ketchup gegessen :).
Gestern ging es an den Strand, es war auch sehr warm. Das Wasser war ganz klar und der Sand komplett weiß. Das sah schon nett aus :). Angeblich hat Jervis Bay auch den weißesten Strand der Welt. Wale haben wir leider nicht gesehen, dafür aber wieder unser fast tägliches Känguru. Wir haben uns noch ein paar Strände angesehen und haben uns dann wieder zum Caravan Park gemacht.
Leider hatten wir wieder ein Problem mit dem Auto, die hintere Seitentür ließ sich nicht mehr schließen und das ohne das etwas passiert ist. Daher haben wir wieder bei dem Anbieter angerufen und die haben jemanden vorbeigeschickt. Er hat es einigermaßen repariert. Die Tür lässt sich jetzt nur noch von außen öffnen. Mal sehen was die nächsten Wochen noch an Problemen auftauchen. Gut das wir gegen alles versichert sind und nichts extra zahlen müssen.

Gleich geht es weiter nach Wollongong. Am Montag werden wir dann wohl in Sydney sein. Weitere Bilder folgen, wenn wir wieder Internet haben.

Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

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