Montag , 20 November 2017
Klettern in Railay – Kletterparadies am Strand in Thailand

Klettern in Railay – Kletterparadies am Strand in Thailand

Die Provinz Krabi in Thailand ist ein Mekka für Kletterer. Besonders Railay Beach sticht dabei hervor, nicht nur weil es viele Möglichkeiten zum Klettern gibt, auch der Strand ist hier einer der schönsten und bietet so eine wunderbare Kulisse. Für mich war das Klettern in Railay Beach das erste Mal.

Wir (Annika und ich) haben die Tour in Ao Nang gebucht, wo wir drei Nächte waren. Die Tagestour hat nur 1400 Baht (ca. 34 €) gekostet. Eigentlich ist es noch teurer, aber wir hatten Glück :). Im Preis ist der Transport nach Railay (erst mit dem Minibus zum Hafen und dann mit dem Boot zum Strand) und zurück, ein Mittagessen, trinken und die Ausrüstung enthalten. Es gibt auch Halbtagestouren, aber die würde ich nicht empfehlen, denn das ist zu kurz, und wenn man erst einmal den Dreh raushat mit dem Klettern, dann will man nicht mehr aufhören ;).

Klettern am Strand

Klettern am Strand

Klettern in Railay Teil 1

Gestartet sind wir mit einigen anderen bei den riesigen Felsen am Rand des Strandes. Zunächst wurden wir eingewiesen und es wurde gezeigt, wie wir uns sichern. Es gab auch spezielle Schuhe aus Synthetik, die wie dicke Socken sind, die braucht man auch, da man beweglich sein muss und manchmal nur kleinste Felsvorsprünge hat, um mit den Zehen darauf zu stehen.

Ich bin vorher noch nie geklettert und am Anfang war es auch nicht ganz einfach. Wir konnten uns an mehreren Stellen probieren, manche waren recht einfach, manche schon recht anspruchsvoll. Gerade am Anfang war es noch sehr anstrengend, da man sich hauptsächlich mit den Armen und Händen hochgezogen hat. Aber man sollte so viel wie möglich die Beine nutzen, denn da hat man mehr Kraft. Das wurde einem auch immer zugerufen, wenn mal wieder mehr die Arme als die Beine benutzt hat.

Kräftezerrender Anfang

Kräftezerrender Anfang

Man brauchte auch keine Angst haben, wenn man abrutscht, denn unten stand immer einer von den Profis und hat das Seil stramm gehalten, wenn man also fällt, dann nicht tief. Probieren konnte man die Strecken so lange man wollte und man konnte sich Zeit lassen. Das war gut, denn man musste schon gucken, wo man hingreift und wo man hintritt und das war nicht immer so einfach. Auch die Griffe sind teilweise ungewohnt, da man manchmal von unten in Felsspalten reingreift oder seitlich etc. Man hat dann nicht so viel Kraft, aber manchmal geht es halt nicht anders :).

Bei den Felsen am Strand ist viel los, da die ganzen Klettertouranbieter hier starten und die meisten Kletterer auch Anfänger sind. Wer schon mehr Erfahrung hat oder Profi ist, der klettert hier oder auch bei der zweiten Klettereinheit sicher nicht, denn es gibt noch einige andere Plätze, wo es anspruchsvoller und die Aussicht noch mal besser ist.

Die erste Einheit ging bis Vormittag und dann war erst mal über 2 Stunden Pause angesagt, in der Zeit konnten wir wieder Kräfte sammeln, die Umgebung etwas erkunden und Mittag essen.

Strand von Railay

Strand von Railay

Klettern in Railay Teil 2

Die zweite Klettereinheit in Railay führte uns nicht mehr direkt an den Strand. Sondern an eine Felswand 10 Minuten davon entfernt. Hier war auch nicht mehr so viel los. Hier haben wir dann wieder munter drauflos klettern können. Die höchste Stelle, die ich geschafft habe, war ca. 14 Meter hoch. Das ist aber noch nichts, eine aus der anderen Gruppe ist deutlich höher hochgeklettert, soweit bis es nicht mehr ging, das war krass. Aber sie hat es auch schon öfter gemacht ;).

Gegen 17 Uhr waren wir dann fertig, auch wenn man kaputt war, war es nicht so das man völlig am Ende war. Man hat sich entweder nach der ersten Einheit daran gewöhnt oder man ist kräftesparsamer geklettert als am Anfang, vielleicht auch ein Mix aus beiden ;). Es war echt Schade, als es zu Ende ging. Das Klettern in Railay war eines der absoluten Highlights, nicht nur in Thailand, sondern während der ganzen 6-monatigen-Weltreise.

Auf den Weg nach oben

Auf den Weg nach oben

Du hast bedenken?

Annika hatte am Anfang etwas bedenken, ob Sie mit der Höhe klarkommt, am Anfang war es noch nicht so leicht, aber dann hat ihr das auch mega gut gefallen und wurde immer besser. Daher empfehle ich, es einfach auszuprobieren, auch wenn man noch etwas unsicher ist und nicht weiß, ob die Höhe etwas für einen ist. Ich bin selber nicht gerade ein Fan von Höhe, ich habe zwar keine richtige Höhenangst, aber gerne habe ich es nicht unbedingt. Ich habe auch schon Bungeespringen und Skydive gemacht und es war, wie das Klettern, der Hammer.

Wenn ich das Klettern wieder mache, und das werde ich, dann will ich mehr Strecken bis zum Ende schaffen als hier, denn das habe ich meistens nicht geschafft ;(. Wenn man es aber geschafft hat, hat man ein richtig gutes Gefühl. Hier gibt es noch mehr Informationen, zum Klettern in Railay, von einem erfahrenen Kletterer.

 

Wer in Railay nicht nur klettern, sondern auch übernachten will, muss sich auf höhere Preise einstellen, auch alles andere ist deutlich teurer, als an den anderen Orten in Krabi bzw. allgemein in Thailand, dafür hat man aber einen wunderschönen Strand.

Wart ihr schon Klettern in Railay Beach oder wollt ihr das noch machen?

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Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

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2 Kommentare

  1. Hi,
    Lustig genau hier war ich auch schon klettern, eigentlich Bouldern also das ganze Spiel ohne Seil wobei man nie in die Höhe kommt da es sonst natürlich zu gefährlich wäre. Wenn ihr wieder mal da sein solltet ihr auch Deep Water Solo ausprobieren. Soetwas wie Bouldern nur im Wasser und man kann auch viel höher klettern, da man beim Sturz einfach im Wasser landet 😀

    Viele Grüße

    Matthias

    • Hey Matthias,

      ja das Deep Water Solo hatte ich überlegt auf Kho Phi Phi zu tun, aber haben dann eine andere Tour gemacht. Hoffe ich komme noch mal dazu das nach zu holen ;). Bouldern kann man in der Nähe meiner Heimatstadt machen, dort wird das in einer Halle angeboten. Muss ich eigentlich auch mal ausprobieren.

      Grüße Daniel

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