Dienstag , 16 Oktober 2018
Kambodscha Reiseroute für 2 Wochen – Mehr als nur Angkor Wat

Kambodscha Reiseroute für 2 Wochen – Mehr als nur Angkor Wat

Wenn die meisten an Kambodscha denken, dann denken sie eigentlich nur an Angkor Wat. Verständlich, da Angkor Wat wirklich unglaublich ist, aber es gibt noch viel mehr in Kambodscha als nur die Tempel. Ich zeige dir nun eine Reiseroute für Kambodscha, welche du locker in 2 Wochen schaffst und so einen sehr guten Eindruck von dem Land bekommst.

Kambodscha haben viele Reisende nur wegen der Tempelruine Angkor Wat auf dem Schirm, aber es gibt hier noch soviel mehr zu entdecken. Nicht nur die Landschaft hat mehr zu bieten, sondern auch die Menschen, die sind sehr aufgeschlossen und freundlich und die meisten sprechen gutes Englisch, auch die Kinder und die Älteren. Daher einfach offen sein und sich überraschen lassen ;).

Beste Reisezeit Kambodscha

Kambodscha kannst du am besten in der Trockenzeit besuchen, diese ist ungefähr von Dezember bis April, wobei es ab März sehr warm werden kann und auch mal die 40 Grad möglich sind. Das ganze Jahr über herrschen aber sonst keine großen Temperaturschwankungen und so liegen die Temperaturen um die 30 Grad.

Kambodscha Reiseroute für 2 Wochen

2 Wochen sind eine gute Zeit um einen guten Eindruck vom Land der Khmer zu bekommen. Hier zeige ich dir nun wie deine Route für Kambodscha aussehen könnte.

Phnom Penh – Kampot – Sihanoukville – Koh Rong – Battambang – Siem Reap – Angkor Wat

Starten wirst du in der Regel in der Hauptstadt, entweder weil du dort mit dem Flieger ankommst oder weil du mit dem Bus, etwa aus Vietnam, dort anreist. In Phnom Penh war ich selber nur eine Nacht und habe nicht viel gesehen. Mehr als 2 Tage würde ich hier nicht bleiben. Stattdessen würde ich mit dem Bus weiter Richtung den Süden in das kleine Städtchen Kampot fahren. Die Fahrt kostet nur 4 US-Dollar.

Kampot – Sonnenuntergang und Tuk-Tuk fahren

Sonnenuntergang Kampot

Die Fahrt dorthin dauert ca. 3 Stunden und die Straßen sind nicht alle asphaltiert, sondern meistens nur eine rote Aschestraße. Auch in der Stadt selbst. Kampot liegt direkt an einem schönen Fluss der umringt ist mit Bäumen, Büschen und Palmen. Der Ort ist zwar sehr klein, aber es lohnt sich hier ein paar Tage zu bleiben.

So kannst du hier schön shoppen gehen, es gibt einige schöne Souvenierläden und Essen kannst du hier auch sehr gut, probier hier mal das Nationalgericht Amok. In Kampot kannst du auch ein paar Ausflüge machen. Miete dir dazu am besten für ein paar Stunden ein Tuk Tuk mit Fahrer. Mit ihm kannst du dan absprechen wohin es alles gehen soll. Büros gibt es im Zentrum genug, wo du Touren buchen kannst.

Ich bin damals zu einem kleinen Tempel in einer Höhle fahren. Die Höhle kannst du dann auch durchqueren und Fledermäuse sehen. Die Durchquerung dauert aber nur wenige Minuten. Allerdings ist die Fahrt dorthin schon spannend. Du fährst an kleinen Dörfern vorbei und siehst Häuser die auf Stelzen stehen und siehst die beeindruckende Landschaft.

Ich war im März dort und da kann es mal deutlich über die 30 Grad bis hinzu 40 Grad werden. Daher ist die Landschaft auch sehr trocken und es blüht nicht sehr viel. Trotzdem ein spannender Anblick. Ratsam ist auch ein Mundschutz und Sonnenbrille zu tragen, denn es ist sehr staubig, da die Straßen nicht asphaltiert sind.



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Auf dem Weg zu der Höhle stoppst du an einem Salzfeld und einem kleinem Fischerdorf. Nach der Höhle stoppten wir noch an einem kleinen See und entspannten etwas in der Hängematte, dort kannst du auch etwas essen, wenn du möchtest.

Des Weiteren kannst du in Kampot einen Ausflug zur Geisterstadt im Nationalpark Bokor machen. Sehr spannend ist die Tour allerdings nicht, zwar kann man auch einen Wasserfall sehen, allerdings führt der bei der Hitze kein Wasser und daher haben wir den damals auch weggelassen. Einzig der Ausblick von dem Berg lohnt sich.

Im Anschluss an dieser Tour kam das eigentliche Highlight, die Fahrt auf dem Fluss zum Sonnenuntergang. Diese kannst du aber auch ohne die Tour zur Geisterstadt buchen. Die Flussfahrt ist toll und auf dem Holzboot ist eine Bar mit Liegen und einer Terrasse über der Bar. Der Sonnenuntergang ist wunderschön und du kannst sogar im Fluss schwimmen. Aber Vorsicht die Strömung ist sehr stark und du musst kräftig gegen anschwimmen um zum Boot zurück zukommen. Ausführlicher erfährst du von Kampot in meinem Bericht auf Kilians Blog.

Nicht unerwähnt sollte auch der Pfeffer aus Kampot sein, wer also ein Foodie ist ;), der kann bei Nina mehr darüber erfahren.

Koh Rong – Trauminsel mit wenig Touristen

Koh Rong

Der nächste Stop sollte der Strandort Sihanoukville bzw. die von dort aus zu erreichende Insel Koh Rong sein. Sihanoukville ist sehr touristisch und die Strände sind überfüllt, wenn du es nicht so überfüllt magst solltest du zu einem der Strände nicht direkt im Zentrum gehen, wie etwa Otres Beach. Dies ist ein kleiner Strandabschnitt, etwa 15 Minuten mit dem Tuk Tuk vom Zentrum aus zu erreichen, hier sind zwar auch nur Hotels und Restaurants, aber es ist weniger los.

Sihanoukville ist aber nicht das eigentliche Pflichtprogramm, sondern die schon erwähnte Insel Koh Rong. Hier findest du eine paradiesische kleine Insel vor, wo es keine Straßen, sondern es nur Strand und Dschungel gibt. Hinkommen tust du entweder mit dem Speedboat in ca. 30 Minuten, kostet aber auch 30 $ hin und zurück. Günstiger ist es mit kleinen Booten, die kosten nur ein paar Dollar, brauchen aber auch weit über eine Stunde bis zur Insel.

Die wenigen Hotels, Bungalows und Restaurants sind direkt am Strand. Hier findest du viele junge Europäer und ist eine kleine Hippieinsel ;). Daher kannst du hier auch etwas Party machen. Die Strände sind traumhaft und besonders die Durchquerung des Dschungels zum Long Beach lohnt sich, sehr abwechslungsreicher Weg, der mit Flip Flops markiert ist.

Der Strand ist dort ziemlich lang und es sind kaum andere Menschen da. Hier findest du auch ein kleines Restaurant und auch ein paar Bungalows direkt am Wasser. Aber ein bisschen Vorsicht ist geboten, wenn du durch den Dschungel gehst, es gibt dort auch Schlangen. Mehr zu Koh Rong erfährst du hier.

Battambang – Die Überraschung

Battambang Brücke am Fluss

Nach ein paar Tagen am Strand geht es langsam Richtung Siem Reap und den Tempeln von Angkor. Vorher solltest du aber der zweitgrößten Stadt Kambodschas Battambang einen Besuch abstatten. Von Sihanoukville kannst du am besten mit einem Übernachtbus hier hin fahren, die Fahrt kostet ca. 15 US-Dollar und dauert ca. 10,5 Stunden.

Die Stadt ist zwar kein Highlight, aber in der Umgebung gibt es einige spannende Sachen zu sehen. Zu den Highlights gehört die Fahrt auf der Bamboo-Train. Dort fährst du auf einer aus Bambus gefertigten Platte mit einem Motor auf einer ausrangierten Zugstrecke. Der Zug hat ordentlich Tempo drauf und die Schienen sind schief und stehen manchmal etwas hervor, aber wir sind nicht entgleist ;).

In Battambang gibt es auch ein paar interessante Tempel und eine Fledermaushöhle mit hundertausenden herausfliegenden Fledermäusen. Diese kannst du gegen Abend sehen. Auch den Zirkus solltest du dir nicht entgehen lassen. Lies dazu am besten meinen Bericht zu den 7 besten Sehenswürdigkeiten in Battambang.

Die Tempel von Angkor – Der Hammer

Angkor Wat

Das beste kommt nun am Ende, jetzt geht es nämlich zu den Tempeln von Angkor. Ich würde dir eine Fahrt über den Fluss nach Siem Reap empfehlen, die Fahrt kann zwischen 7 und 11 Stunden dauern, je nachdem wie der Wasserstand ist. Du kannst vom Fluss aus kleine Dörfer sehen und überquerst auch einen großen See.

In Siem Reap angekommen siehst du gleich das es sehr touristisch ist, ist ja auch nicht anders zu erwarten, da Angkor Wat gleich um die Ecke liegt. Es gibt hier die verschiedensten Restaurants (europäische, koreanische, einheimische Küche und, und, und). Auch einige lohnenswerte Märkte findest du und überall kannst du eine Massage von Dr. Fish bekommen ;).

Da Angkor Wat und die anderen Tempel nur ein paar Kilometer von der Stadt entfernt liegen, kannst du die Stätte auch mit dem Fahrrad erkunden oder die ein Tuk Tuk für den ganzen Tag mieten. Ich würde dir beides empfehlen. Für die Tempelruinen solltest du dir das 3-Tages-Ticket holen, dann kannst du die unfassbaren Bauwerke in Ruhe bestaunen. Mehr Tipps und welche Route ich dir empfehlen würde, findest du hier.

Fazit

Von Siem Reap kannst du dann mit dem Flugzeug weiter nach Bangkok (Flugzeit nicht mal 60 Minuten) oder ganz woanders weiterfliegen. Wenn du keine Rundreise durch Südostasien machst, fährst du weiter nach Phnom Penh und trittst dein Rückflug nach Hause an ;).

Diese Kambodscha Reiseroute kannst du ganz entspannt in 2 Wochen schaffen. Wenn du mehr Zeit hast, dann solltest du vielleicht noch einen Abstecher in die wilden Teile Kambodschas machen, die habe ich leider nicht sehen können, aber das möchte ich noch unbedingt nachholen. Bei Franzi erfährst etwas über Koh Kong und bei Martin und Caro erfährst du mehr über den Elephant Valley Project in der Provinz Mondulkiri.

Hier kannst du auch noch sehen, wie viel mich die 2 Wochen in Kambodscha gekostet haben und wenn du mehr Eindrücke aus Kambodscha sehen willst, dann schau bei Pinterest vorbei.

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Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

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