Sonntag , 25 Juni 2017
Die Reise geht weiter… – Tag 59 – 86 – Laos

Die Reise geht weiter… – Tag 59 – 86 – Laos

Lange hat es gedauert aber jetzt folgt der erste und einzige Eintrag aus Laos. Insgesamt war ich hier 28 Tage unterwegs, wobei unterwegs nicht so wirklich zutrifft. Ich habe nämlich nur ganze 5 Stationen in der Zeit bereist. Es gab genug zu entdecken, aber irgendwie kam ich nicht wirklich los von den Orten. Nicht weil sie umbedingt so wunderschön waren, aber irgendwie war ich faul und mir gefiel das lange verweilen an den Orten. Lies jetzt wo ich mich rumgetrieben habe.

Angekommen bin ich in Vientiane, der Hauptstadt von Laos mit gerade mal 800.000 Einwohnern. Dementsprechend ruhig war es auch und der Verkehr war ziemlich entspannend. Es ist hier derbe heiß gewesen, um die 40 Grad. Ich habe hier ganze 4 Nächte verbracht, allerdings reichen 1 oder maximal 2 Nächte. Allerdings wurde ich im Flug von Kuala Lumpur nach Vientiane von meinem Sitznachbar mit Husten und Schnupfen angesteckt. Daher lag ich etwas flach und habe hier länger als geplant verbracht.

Am ersten Tag war ich noch fit und habe mir die Riverfront angesehen, die gefiel mir, denn es gab einige schöne Cafes und internationale Küche. Nach 2 Monaten, wo ich fast nur Reis und Nudeln gegessen habe, fühlte ich mir hier im Paradies. Abends gibt es immer einen großen Nightmarket, der natürlich sehr touristisch ist. An der Hauptstraße gibt es viele Essensstände, wo es Thailändisches Essen, Fleischspieße (endlich mal wieder richtiges Fleisch), Nudelsuppen, süße Backwaren und auch Kebab gibt. Ich habe mich direkt auf den Kebab und die Fleischspieße gestürzt, die auch sehr lecker waren :).

Vientiane Collage

Am nächsten Tag ging es mir schon etwas schlechter, aber es ging noch. Ich habe mir alle mehr oder weniger Sehenswürdigkeiten angeschaut. Darunter waren ein paar Tempel und Stupas und der kleine Arc de Triumph. Mehr gibt es im Prinzip auch nicht zu sehen und ein Tag reicht völlig aus.

Den nächsten Tag lag ich komplett flach, „glücklicherweise“ war noch einer in meinem Dorm, der auch seit einigen Tagen krank war, und so haben wir zusammen gelitten. Am Tag danach ging es uns besser und wir haben uns das Highlight, meiner Meinung nach, von Vientiane angeschaut, den Buddha Park. Dieser ist etwas außerhalb (45 Minuten mit dem Local Bus), aber er lohnt sich. Er ist nicht besonders groß, aber es gibt dort viele unterschiedliche Buddhastatuen aus Stein.

Auf nach Vang Vieng und Höhlen besichtigen

Nach 4 Tagen sind mein kranker Buddy und ich weiter nach Vang Vieng gezogen. Auch hier blieb ich 4 Nächte. Leider ist es in dieser Zeit in Laos sehr diesig, da die Wälder in Thailand und Laos gerodet werden, daher sind die tollen Landschaften oft nur durch Nebel zu sehen oder zu erahnen.

Trotzdem war Vang Vieng sehr beeindruckend mit seinen ganzen Karststeinfelsen. Der als Party und Drogenort verrufene Ort ist bei meinem Besuch sehr ruhig gewesen. Wenn du zu den richtigen Bars gehst kannst du die Nacht zum Tage machen, aber sonst ist es sehr ruhig. Ich habe hier viele Höhlen besichtigt und einige Viewpoints angesehen. Hier gibt es auch eine blaue Lagune, die nicht wirklich das verspricht was der Name vielleicht suggeriert, aber es reicht zum erfrischen und du kannst aus ca. 5 Meter Höhe vom Baum ins Wasser springen.

2 Fahrradtouren habe ich gemacht, auf denen ich die meisten Höhlen und Aussichtspunkte gesehen habe. Es war zur Mittagszeit sehr heiß, aber es war noch auszuhalten und nicht ganz so heiß wie in Vientiane. Die Straßen zu den Caves waren meistens nur dirtroads und so war es gut, dass ich ein einigermaßen gutes Mountainbike hatte.

Ich habe hier ansonsten nur am Fluss relaxt und nicht, wie die meisten andern Backpacker, dass so berühmte Tubing gemacht. Hauptsächlich wird dabei getrunken und darauf hatte ich nicht wirklich Lust, auch das Nachtleben habe ich mir nicht angetan.

Vang Vieng collage

Luang Prabang und ein wunderschöner Wasserfall

So bin ich nach einigen Tage weiter nach Luang Prabang gereist. Nur einen Tag später kam auch mein Buddy aus Vientiane nach. Von Luang Prabang habe ich mir mehr erhofft. Ich dachte es wäre ähnlich wie Hoi An in Vietnam nur in größer, dem war aber nicht so. Die Stadt ist schön und liegt direkt am Mekong, aber das gewisse etwas fehlte. Trotzdem ist es hier sehr gut auszuhalten und so blieb ich 5 Nächte hier.

Das absolute Highlight ist der Kuang Si Waterfall, auch in der Trockenzeit ist er voller Wasser und besteht aus mehreren Ebenen mit Pools zum schwimmen und blauem Wasser. Am Ende wartet ein etwa 50 Meter hoher Wasserfall. Du kannst noch den Berg hochklettern, aber das lohnt sich nicht so wirklich. Allerdings ist bereits kurz nach den ersten Metern ein Weg der nach links führt und versperrt ist. Einfach darüber klettern und dann gelangst du nach wenigen Minuten zum Mittelfloor des Wasserfalls. Die Aussicht ist wunderschön. Gesperrt ist er wohl, weil sicher einige Touristen unvorsichtig waren und heruntergefallen sind, genau wissen tue ich das aber nicht ;). Hier war ich insgesamt zwei Mal. Außerdem gibt es noch einige Bären zu sehen, diese sind meist verletzt gewesen und werden hier wieder aufgepäppelt. Die Anlage macht auch einen guten Eindruck auf mich.

Kuag Si & Baeren

In Luang Prabang gibt es einige Tempel, die ich mir aber nicht aus der Nähe angesehen habe, da jeder Eintritt kostete und die jetzt nicht so besonders waren. Abends ist auch immer ein sehr touristischer Nightmarket. Das besondere hier ist die Büffetstreet. Eine kleine Straße führt vom Nightmarket ab und dort findest du viele Stände mit Fleischspießen und Würstchen, aber auch Local Food und drei Stände, wo du dir eine Schale nehmen kannst und diese mit unzähligen Vegetarischen Gerichten (Nudeln, Reis, Gemüse, Früchte, Ei usw.) voll machen kannst, für nur 15000 Kip (ca. 1,50 €), ein Stand bietet es sogar für 10000 Kip an, ist aber auch etwas einfacher.

Meine Bilder mache ich übrigens mit der Sony DSC-RX100 II

Nach drei Tage hatte ich aber genug davon und gönnte mir mal wieder ein Sandwich, die es hier in Laos überall gibt und in Luang Prabang gibt es am Nightmarket den ganzen Tag über einen Reihe mit ca. 10 Ständen, die alle Sandwiches, Crepes und Fruit Shakes anbieten. Einen Abend waren wir eine 8er Gruppe und haben uns 2 Flaschen von den ultra günstigen Lao Whiskey geholt (ca. 1,20 €), so schmeckte der auch. Wobei wir auch einen wirklich schlechten erwischt haben, die anderen sind besser.

Nachdem wir die geleert haben ging es zum Bowling Center. In Luang Prabang macht die angesagteste Bar (Utopia) um 23:30 Uhr zu und wer dann noch weiter will muss zum Bowling Center, warum ausgerechnet dahin weiß ich nicht ;). Dort wird tatsächlich gebowlt, aber so ziemlich alle die da sind, sind betrunken. Ich war nur einmal dort, aber das reichte ;). Es war ein sehr lustiger Abend. Am nächsten Tag hing ich aber etwas durch ;).

Luang Prabang Collage

1 Woche im kleinen Dorf am Fluss

Zwei Tage später ging es dann weiter und ich landete nach einer drei stündigen Minivan Fahrt über Straßen die im schlimmen Zustand sind und einer einstündigen Bootstour im kleinen Dorf Muong Ngoi. Eigentlich wollte ich hier nur zwei Nächte bleiben, aber ich blieb mal gleich eine Woche. Das Dorf hat nur etwa 1000 Einwohner und liegt direkt am Fluss umgeben von bewaldeten Felsen, ein toller Anblick, welchen ich jeden Morgen aus meinem Zimmer direkt am Fluss hatte.

Caves Viewpoint

Ich habe hier relaxt, ein paar Wanderungen zu verschiedenen Dörfern gemacht, zwei Höhlen besichtigt, den Viewpoint erklommen und im Fluss gebadet. Morgens habe ich immer ein opulentes Frühstück gehabt, Bestehend aus vielen Eierspeisen, Pancakes und anderen süßen Sachen. Es gab auch viele Frische Früchte, für nur 25.000 Kip (ca. 2,60 €). War eine herrliche Woche.

Muong Ngoi Collage

2 Tage in Nong Khiaw und wieder zurück nach Luang Prabang

Nachdem ich mich doch mal losreißen konnte, bin ich nach Nong Khiaw gereist mit ein paar andern aus dem kleinen Dorf und bin dort zwei Tage geblieben. Der Ort ist größer und liegt auch direkt am Wasser. Außer zum Viewpoint, haben wir hier hauptsächlich beim Inder gegessen.

Dann ging es wieder nach Luang Prabang, wo ich meine letzten 4 Nächte verbrachte. Allerdings war ich zu 80 % im Hostel und habe gechillt und mit den anderen aus dem Hostel abgehangen, denn wir waren zum größten Teil eine Gruppe, die die ganze Zeit über im Hostel war. Einen Abend hat es sogar aus strömen geregnet, dass war aber ganz angenehm, denn sonst war es immer zwischen 35 und 40 Grad.

Vom 13-15 April ist hier Neujahrsfest, welches Songkran genannt wird. Dabei wird Luang Prabang wohl zu einer großen Wasserschlacht und alle haben Wasserpistolen und Eimer voll Wasser. Keiner ist davor sicher und du wirst komplett nass, auch auf dem Roller oder im Tuk Tuk. Da ich aber am 11.4. nach Bangkok geflogen bin, habe ich nicht das gaze Spektakel mitbekommen. Eine kleine Wasserschlacht habe ich hier aber doch noch miterlebt.

Nach 4 Nächten ging es für mich dann mit dem Flugzeug weiter nach Bangkok. Der Flug war ziemlich günstig und es war so am einfachsten nach Bangkok zu kommen. In Thailand ist auch das Neujahrsfest und da habe ich dann das Spektakel mitbekommen, es ist nass, verrückt und wir hatten mega viel Spaß, dazu aber mehr wenn ich den ersten Eintrag aus Thailand veröffentliche, hoffentlich schneller als den Eintrag aus Laos ;). In Thailand bleibe ich knapp 4 Wochen. Anfang Mai geht es dann wieder nach Myanmar, wieso, weshalb, warum erfährst du später ;).

Hier findest du meine bisherigen Tagebucheinträge.

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Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

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