Samstag , 19 Januar 2019
Die Reise geht weiter… – Tag 15-31

Die Reise geht weiter… – Tag 15-31

Endlich geht es mit meinem letzten Tagebucheintrag von Sri Lanka und den Tagen 15-30 weiter. Leider war das Internet in Myanmar sehr schwach und daher klappt es erst jetzt mit dem Eintrag. Nachdem ich in den ersten beiden Einträgen nur von einer Woche erzählt habe, schreibe ich nun meine restlichen 2 Wochen aus Sri Lanka nieder, da diese teilweise schnell erzählt sind ;).

Elefantensafari

Elefanten

Ich war nach Ella noch unentschlossen wo es für mich als nächstes hingehen sollte. Da Eva, meine Reisebegleitung für 4 Tage, in den Uda Walawe Nationalpark wollte, für eine Elefantensafari, habe ich mich spontan an ihre Fersen geheftet und wir sind dann runter Richtung Süden gefahren. Dort haben wir eine tolle, aber etwas teure, Safari gebucht, für die wir um 5:30 Uhr aufstehen mussten. 6 Stunden sind wir durch den Park gefahren und haben viele Elefanten und Buffalos gesehen, aber auch Krokodile, Schakale, Affen, eine Kobra und einige Vögel und kleinere Tiere.

Es war eine tolle Safari besonders mit den Elefanten, auch wenn zwischendurch etwas Leerlauf war und wir keine oder kaum Tiere gesehen haben. Die 3-4 Stunden Safari hätte wohl auch gereicht, aber egal ;).

Wir waren insgesamt zwei Nächte hier und am letzten Abend sind wir noch zu einem kleinen Restaurant gegangen, wo ich dann wie die Locals mit Fingern mein Reis und Curry gegessen habe. Der Besitzer sagte ich solle das mal ausprobieren ;). Es war eine ziemliche Sauerei und die Locals haben immer gegrinst.

Wieder in die Berge

Hortons

Von nun an trennten sich Evas und meine Wege, sie ging weiter in den Süden, nach Mirissa und ich bin wieder in den Norden nach Haputale gefahren. Ich hatte noch so viel Zeit und da ich keine zwei Wochen an den Strand verbringen wollte, bin ich wieder in die Berge gefahren. Drei Tage war ich in Haputale. Es hat mir auch viel besser gefallen als Ella, wenig Touristen und eine tolle Aussicht auf die Berge. Von meinem Guesthouse hatte ich auf zwei Seiten tolle Ausblicke.

Ich habe an einem Tag, zusammen mit einem deutschen Pärchen, eine Tour zum Horton Plains Nationalpark gemacht. Eigentlich wollte ich in den kleinen Ort Ohija, welcher nur wenige Kilometer von dem Nationalpark entfernt war, aber es fahren nur Züge dorthin, bzw. mit dem Bus ist es ein ziemlicher Umweg und die wenigen Unterkünfte sollten ziemlich teuer sein. Daher blieb ich in Haputale.

Im Nationalpark sind wir dann knapp 3,5 Stunden gewesen und hatten perfektes Wetter, fast wolkenlos. Ich musste auch wieder um 6 Uhr aufstehen, was für mich mittlerweile zur Normalität wurde. Eine der Hauptattraktionen ist der Ausblick vom „World´s End“, da der Ausblick dem vom Adams Peak ähnelt, hat mich das nicht mehr so umgehauen und außerdem war ich die letzten Tage nur in den Bergen gewesen und hatte schon viele Blicke von den Bergen gehabt. Allerdings war die Landschaft, um den Wanderweg herum, wunderschön und erinnerte mich etwas an Neuseeland.

In Haputale habe ich sonst nicht mehr viel gemacht, außer etwas herumzulaufen und zu chillen. Ich war auch nicht beim Liptons Seat, jetzt denken bestimmt einige: „WAAASSS?“ Aber nein, ich war nicht dort und habe den angeblich sehr tollen Ausblick weggelassen. Ich war müde von den letzten Tage und wollte einfach mal nichts tun ;).

Hey… Ab in den Süden

MirissaDann bin ich direkt nach Tangalle in den Süden gefahren und verbrachte dort die Tage 20-21. Direkt am Strand reihte sich zwar Hotel an Hotel und Restaurant an Restaurant, aber es war sehr wenig los. Sowas finde ich ja ganz gut, mag es nicht zu überfüllt. Das Wetter war nicht das beste, aber es regnete nicht und war trotzdem warm. Ich habe direkt ein sehr günstiges Guesthouse nur 10 Meter vom Strand entfernt gefunden und habe mich in den 2 Tage immer wieder ins Wasser gestürzt.

Am nächsten Tag bin ich zu Fuß zu mehreren anderen Stränden gegangen. Den Weg zurück habe ich teilweise mit einem Roller zurückgelegt, denn einer der Locals hat mich mitgenommen, eigentlich wollte er mich in seinen Shop bringen, aber ich habe dankend nein gesagt. Er war bestimmt nicht angetan davon, aber er brachte mich trotzdem einige hundert Meter bis zur Hauptstraße mit und ich nahm dann den Bus zurück.

Ich bin dann die Tage 22-26 in Mirissa gewesen, wo ich die längste Zeit in Sri Lanka an einem Ort war, nämlich 4 Nächte. Hier ist der Strand wirklich traumhaft, leider ist es hier natürlich voll von Touristen und so war ich meist an meinem Lieblingsplatz auf dem kleinen Felsen direkt am Strand und habe den Wellen beim brechen zugesehen. Zweimal war ich auch an dem Secret Beach, wo du entweder mit dem Roller hinfahren kannst oder 15 Minuten zu Fuß von der anderen Seite aus etwas durch den Dschungel laufen musst. Dort angekommen, waren kaum Touristen hier und du hast den kleinen, aber schönen Strand, ziemlich ungestört zum genießen gehabt.

Meine Bilder mache ich übrigens mit der Sony DSC-RX100 II

Ich unternahm noch eine Whale-Watching Tour, wo ich zwei Blauwale, viele Delfine und fliegende Fische gesehen habe. Die Tour war zwar ganz gut, aber ich hatte auch ein nicht so gutes Gefühl dabei, denn es waren bestimmt 15 oder 16 Boote auf der Suche nach Walen und wenn einer gesehen wurde, waren natürlich alle auf den Weg zu ihm, der Abstand war nicht zu nah, aber allzu gut war das drumherum für die Wale bestimmt nicht, daher würde ich die Tour kein zweites Mal machen. Auf den Booten waren teilweise auch 40-60 Leute.

In Mirissa hat es abends auch zweimal ziemlich geregnet, aber das störte mich nicht wirklich, tat mal ganz gut.

Weiter ging es dann für zwei Tage in das schöne Galle. Der Strand ist nicht erwähnenswert, aber die Hauptattraktion ist das holländische Fort, welches eine Landspitze im Meer bildetet. Hier habe ich zwei Tage lang schöne Spaziergänge entlang der Mauern gemacht und mir den schönen Sonnenuntergang angesehen.

Regenwald und Couchsurfing

Deniyaya Schlange

Ich war wiedermal sehr unentschlossen, wo ich meine letzten Tage verbringen wollte, am Strand, beim White-Water-Rafting oder im Regenwald. Ich habe mich dann für den Regenwald entschieden. Hier blieb ich die letzten drei Nächte. Im kleinen Ort Deniyaya teilte ich die erste Nacht mit einem Iren. Ich habe am Anreisetag noch eine kleine Wanderung zu einem Fluss und mit Wasserfall gemacht. Dabei habe ich glücklicherweise einen Umweg gemacht und Sena kennengelernt. Er lud mich zum Tee ein und erzählte das er Couchsurfing anbietet. Er bot mir auch direkt an bei ihm zu übernachten, was ich die letzten beiden Nächte auch tat.

Vorher habe ich noch eine Tour, zusammen mit einem holländischen Paar und einem super Guide, der zu allem und jedem im Wald etwas zu sagen hatte. Die Tour war seht gut und dauerte ca. 6 Stunden. Wir waren beim Wasserfall schwimmen und haben einige Tiere gesehen, auch eine kleine giftige Schlange ;).

Nach der Tour bin ich dann zu Sena gegangen und er hat extra für mich Essen eingekauft. Wir haben den restlichen Tag und auch den nächsten Tag wenig gemacht. Wir haben viel geredet, natürlich über Sri Lanka, seine Familie, welche zurzeit nicht bei ihm ist, (Frau ist in Singapur als Lehrerin, Sohn studiert in Colombo) usw.. Es war auch sehr interessant zu erfahren, wie sein Tagesablauf ist und wie er hier lebt.

Am 31. und letzten Tag meiner Reise (zumindest in Sri Lanka) bin ich früh aufgestanden und mit dem Bus 6 Stunden nach Colombo gefahren, die längste Fahrt hier, und dann direkt weiter zum Flughafen, dort musste ich noch weitere 7 Stunden warten. An der Busstation in Deniyaya wollte ich eigentlich nur bei einem kleinen Shop etwas zu trinken kaufen, aber es kam anders. Der Besitzer, er konnte so gut wie kein Englisch, hat mich direkt eingeladen in sein Hinterzimmer 😉 und hat mir Tee, Wasser und etwas zu essen gegeben. Er hat mir dann Bilder seiner Familie und seines Hauses im Wald gezeigt. Er zeigte mir dann auch noch wie man die Betelnuss fertig macht, die die Leute hier alle kauen. In Blättern wird die Betelnuss zerbröselt, mit Kalk betröpfelt und noch Tabak und Gewürze dazugegeben.

Das werde ich am meisten vermissen an Sri Lanka, die herzlichen und hilfsbereiten Menschen. Besonders in den Highlands und Countrysides sind die Menschen so nett und lachen dich an, wenn du sie anguckst, sind hilfsbereit, reden mit dir und wollen dich nicht „abzocken“, die aller meisten zumindest ;). Zu den Menschen hier in Sri Lanka schreibe ich noch einen separaten Artikel.

Mittlerweile bin ich zwei Wochen schon in Myanmar und ich merke direkt einen deutlichen Unterschied, aber nicht im negativen Sinne. Bis ich übrigens in meine Hotel in Yangon war, war ich über 30 Stunden unterwegs, hatte leider 12 Stunden Aufenthalt in Kuala Lumpur am Flughafen und auch zwischendurch musste ich immer ewig warten.

Wenn das Internet mitmacht kommt die Tage auch der erste Eintrag aus Myanmar.

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Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

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