Samstag , 24 August 2019

Coffs Harbour – Tweed Heads Tag 31 – 38

Von Nambucca ging es Freitag (15.11.) in den Dorrigo Nationalpark. Dort haben wir ein 2,5 Stunden Walk durch den Regenwald gemacht. Auch wenn der Regenwald nicht viel anders wie die anderen waren, hatte dieser etwas ansich was uns sehr gefallen hat, was kann man nicht beschreiben :). Vor dem. Walk kann man über eine Kurzen Skywalker gehen der direkt über dem Wald ragt und von wo man eine tolle Aussicht auf den Wald und die Berge hat. Am Ende des Walks, an der Picnic Area, haben wir noch eine richtig große Echse beobachten können, hat starke Ähnlichkeit mit den Komodo-Waranen nur nicht so riesig. Der Park war wirklich toll und eine positive Überraschung. Danach ging es weiter nach Coffs Harbour, eine recht große Stadt im Vergleich zu den anderen kleinen Orten. Da waren wir drei Tage (bis Montag 18.11.) und dort in den Shopping-Centern, weil es ab und an regnete, natürlich am Strand und haben uns die kleine Insel Muttonbird Island angesehen. Das Highlight aber war natürlich das Skydiven, darüber habe ich ja bereits im letzten Artikel ausführlich geschrieben. Gerne nochmal gesagt, es war Hammer :).

Der wunderschöne Küstennationalpark Yuraygir
Nach Coffs Harbour ging es Montag nach Yamba, angeblich Australiens Stadt Nr.1, damit wird auch geworben, wie diese Auszeichnung zustande gekommen ist keine Ahnung. Es ist ein kleiner Ort direkt an der Küste und hat neben einigen Stränden, einen wunderschönen Küstennationalparks mit Namen Yuraygir. Dort haben wir uns nach 6 Tagen mal wieder einen bezahlten Caravan Park genommen. Das war auch gut denn am Abend gab es einen Sintflutartigen Regenschauer. Glücklicherweise haben wir uns in der, direkt neben unserem Platz liegenden, Küche verschanzt. Der Caravan Park war danach überwiegend unter Wasser. Auch der Platz von unserem Auto war unter Wasser, gut das ich noch Flip Flops anhatte.
Am nächsten Tag (Di 19.11.) ging es dann in den Nationalpark. Dieser erstreckt sich über 75 km entlang der Küste. Annika und ich sind die ersten 5 km hin und dann wieder zurück gegangen. Hier findet man tolle Strandabschnitte, wo man komplett alleine ist, dekoriert mit blauem Meer, Palmen, beeindruckenden Klippen und Felsformationen. Der Weg ist auch sehr abwechslungsreich, aber nicht anstrengend. Wäre gerne noch weiter gegangen, Problem ist aber das die Strecke insgesamt 75 km lang ist und dieser natürlich nur von Norden bis in den Süden führt und es gibt keine Rundwege sondern nur von A-B und diesen muss man dann natürlich wieder zurückgehen um zu dem Auto zu gelangen :). Als wir nach ungefähr 4 Stunden fertig waren haben wir uns auf den Weg zu einer Rest Area am Highway gemacht. Yuraygir gehört bis jetzt zu meinen Lieblingsparks.

Sonnen am Strand und am See
Am nächsten Tag (Mi 20.11.) ging es weiter nach Ballina, der Ort ist nicht so spektakulär. Dort haben wir nur einen Lookout angesehen über den man über den Ort sehen kann und sind noch zu den Klippen gegangen, die allerdings sehr schön waren. Danach ging es in den kleinen Nebenort Lennox Head. Wir haben uns an den Strand gelegt und ich habe mich wie immer in die Wellen gestürzt, die ziemlich stark waren. Weil der Wind ziemlich wehte und der Sand immer wieder in unser Gesicht geweht wurde, haben wir uns an den nur 3 Minuten entfernten See gelegt. Das Wasser war natürlich nicht so schön wie das Meer, aber man konnte endlich mal vernünftig Schwimmen ohne gegen Wellen ankämpfen zu müssen. Der See sah auch sehr schön aus. Nach einigen Stunden sind wir wieder zu einer Rest Area, zum übernachten, gefahren.

Das berüchtigte Byron Bay
Von dort ging es dann endlich in das von so vielen schon vorgeschwärmte Byron Bay (Do 21.11.) Fast jeden den wir getroffen haben, sagte das man dort unbedingt hin muss. Wir waren also gespannt, was uns dort erwartet und es war, wie ich es mir schon gedacht habe, nicht der Hit wie es alle sagen. Ja der Strand ist wirklich schön und auch die Aussicht vom Lighthouse ist wunderbar, aber da gab es einige Orte die schöner waren und mehr zu bieten hatten. Ich wusste natürlich das die meisten das Nachtleben hier besonders gut finden, was ein Grund ist das alle davon schwärmen, aber da mich das sowieso nicht so interessierte, hatte ich auch nicht sonderlich große Erwartungen an den Ort. Hier haben wir aber die mit Abstand meisten jungen Backpacker getroffen, die laufen hier nämlich überall rum. In den anderen Orten ist das nicht so extrem. Wir sind auch ein bisschen durch die Straßen geschlendert und haben nach den Bars und Clubs geschaut die hier unserer Meinung nach sein müssten, da ja alle das Nachtleben mit ihrer Livemusik so toll fanden, allerdings fanden wir jetzt nicht wirklich so viele Bars wir wir dachten. Es gab zwar einige Bars die auch Happy Hour angeboten haben, aber wir haben irgendwie etwas anderes erwartet. Als wir dieses Jahr auf Bali waren und im Partymecka waren, da hat man das auch wirklich gesehen, dort waren Clubs, Bars, Restaurants und coole Bars direkt am Strand, hier haben wir oder zumindest ich etwas ähnliches erwartet. Wir sind gegen Abend auch wieder auf die nächste Rest Area gefahren, von daher können wir auch nicht beurteilen wie das Nachtleben hier so ist. Trotzdem lohnt sich Byron Bay allemal, war für mich aber nicht eines der Highlights.

Minyon Falls ohne Wasser aber mit ordentlicher Klettertour
Wie immer sind wir wieder früh aufgebrochen und so waren wir schon um Viertel vor neun im Nightcap Nationalpark (Fr. 22.11.). Wir haben hier mal wieder einen fast 4 Stunden Walk zu einem 100 Meter großen Wasserfall gemacht. Leider war extrem wenig Wasser da, weswegen es an dem Tag auch eigentlich nicht wirklich ein Wasserfall war. Den Walk darunter haben wir natürlich trotzdem gemacht. Am Anfang war der Weg nicht sonderlich spannend. Aber auf der Hälfte des Weges wurde es dann immer besser, es waren einige tiefe Schneisen in dem Wald, auch zum Teil durch umgekippte Bäume, und man konnte weit in den Wald hinein sehen. Als wir dann schließlich unten angekommen sind kam der beste Teil. Jetzt wurde es nämlich Zeit zu klettern, denn anders kommt man nicht zum Pool des Wasserfalls. Das war wirklich das Highlight denn es gab einiges zu klettern. Auch wenn der Wasserfall kaum Wasser hatte war es wirklich beeindruckend, denn die riesige Felswand vor uns und das ganze Drumherum war schon echt imposant.

Das kleine Paradies
Danach haben wir uns auf dem Weg zurück zum Auto gemacht. Die Fahrt ging dann weiter nach Brunswick Head. Der Ort ist winzig und wenn man nichtmal 10 min mit dem Auto herumgefahren ist, ist man schon einmal komplett durch die ganze Ortschaft herum gefahren. Es wohnen auch nur ca. 1600 Leute dort. Brunswick Head liegt nur 20 km von Byron Bay entfernt, kurz über den Highway und dann wieder runter.
Der Ort ist aber ein kleines Paradies. Es ist nicht der schönste Ort wo wir waren, aber es hat das gewisse Etwas. Ein kleiner Fluss windet sich durch den Ort, das Wasser ist zum Teil glasklar, da es das Wasser aus dem Meer ist, welches nicht weit entfernt ist. Vom Rand sieht man schon einige Fische und sogar eine Schildkröte und Rochen haben wir gesehen. Über eine kleine Fußgängerbrücke kann man über den Fluss gehen, dann gelangt man nur 5 min weiter zum Strand. Von der Brücke aus kann man die Gabelung des Flusses sehen, welche schön bewaldet ist. Auch die weitere Umgebung ist sehr schön und man muss es eigentlich Live gesehen haben.
Es gibt nicht viele Läden, aber dafür gibt es einen der es mir besonders angetan hat. Von außen sieht das Gebäude schon toll aus, wunderschön bepflanzt und dekoriert, im Laden selber findet man unzählige Highlights, denn es ist eine Art Nostalgieladen. Viele alte Modellautos, uralte Radios und Küchenutensilien, Souvenirs aus anderen Ländern und und und. Ich habe ein bisschen mit der Besitzerin geredet und sie hat die Sachen überwiegend von ihren eigenen Reisen mitgebracht. Es ist alles wirklich mit Liebe gemacht und im Laden findet man in jeder Ecke ein kleines Highlight. Gekauft habe ich leider nichts da es zu teuer ist. Beim weiterem rumgehen in der Stadt sieht man noch einige kleine Cafés die alle wunderschön hergerichtet sind. Mein bisheriger Lieblingsort.
Geschlafen haben wir, wie die letzte Zeit fast immer, auf einer Restarea, nur 10 Minuten von Brunswick entfernt. Gestern (Sa. 23.11.) sind wir wieder kurz in den Ort gefahren und haben uns an den Strand gelegt und doch noch Internet gefunden ;). Da haben wir gleich die restlichen Flüge in Asien im nächsten Jahr gebucht, da brauchten wir noch drei Stück.

Die Stadt auf zwei Bundesstaaten
Dann ging es weiter nach Tweeds Head, eine wirklich große Stadt, hatten wir gar nicht gedacht. Das besondere an der Stadt ist das genau hindurch die Grenze von New South Wales und Queensland führt. Es gibt auch einen Grenzstein der das zeigt. ab Queensland müssen die Uhren auch eine Stunde zurück gestellt werden.
Wir haben das Auto im Zentrum abgestellt und sind dann die schönen Parks entlang gegangen. Unser Weg führte uns weiter an den Strand, von wo man direkt die tolle Skyline, mit den Wolkenkratzern, von Surfers Paradies sieht. An der Küste sind wir noch weiter entlang gegangen und haben einige tolle Fleckchen entdeckt. Tweed Heads ist wirklich sehr schön und wir waren sehr überrascht das wir noch von keinem von dieser schönen Stadt gehört haben. Brisbane ist auch nicht mehr weit, nämlich noch ca. 110 km.
Heute gehen wir hier noch an den Strand und danach suchen wir uns wohl ein Caravan Park in Surfers Paradies. Bilder folgen.

Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

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