Dienstag , 16 Juli 2019
Cameron Highlands in Malaysia

Cameron Highlands in Malaysia

Die Cameron Highlands waren die letzte Station während der zweiwöchigen Tour durch den Westen von Malaysia und auch das Highlight, neben Penang. Die Bergregion liegt auf einer Höhe von 1500 – 2000 m. Hier werden viele verschiedene Plantagen, wie Erdbeeren, verschiedene Gemüsearten und Tee angebaut. Zudem kann man hier schön wandern und besonders die Teeplantagen sind ein toller Anblick. In meinem Reisebericht erfahrt ihr nun mehr über diese tolle Bergregion.

Ich war im Januar hier und das ist wohl mit die beste Reisezeit (mit Februar und März), weil dann die wenigsten Regentage sein sollen, mit Regen ist aber immer zurechnen. Im Januar gibt’s im Durchschnitt ca. 11-13 Regentage. Die Temperaturen sind aufgrund der Höhe auch sehr angenehm. Am Tag wird es nur knapp über 20 Grad und in der Nacht kann es bis auf 10 Grad runter gehen. Das ist aber eine willkommene Abwechslung von den meist um die 30 Grad herrschenden Temperaturen direkt an der Westküste Malaysias.

Hingefahren bin ich hier hin von Penang aus, mit dem Bus fährt man ca. 4,5 Stunden und kostet ca. 40 RM/Person (ca. 9,60 €). Raus gelassen wird man dann in den kleinen Ort Tanah Rata. Der Nebenort Brinchang liegt nur 5 Minuten entfernt und wird vom Bus auch angefahren. Wenn man von den Cameron Highlands nach Kuala Lumpur fahren möchte, dauert es ca. 4 Stunden mit dem Bus und kostet 30 RM/Person (ca. 7,20 €). Die Strecke andersherum wird sicher ähnlich kosten.

Ich war hier für 3 Nächte und bin zusammen mit Annika, mit der ich zusammen gereist bin, erst mal durch den kleinen Ort Tanah Rata geschlendert. Ist allerdings schnell erledigt, denn das Leben spielt sich hauptsächlich an der Hauptstraße ab. Dort findet man dann viele Restaurants, Cafés, Kioske, Hotels und Reisebüros.

Tanah Rata

Tanah Rata

Wir haben uns zunächst etwas informiert, was für Touren es hier gibt und ob man die Wanderwege auch gut alleine machen kann. Eine nette Frau hat uns gesagt, welche Strecken sich lohnen und das es kein Problem ist die Wege alleine zu wandern. In den Kioske und Hotels bekommt man auch Karten, wo die Wanderwege eingezeichnet sind.

Wenn man eine Tour in den Cameron Highlands mitmachen will, sind die meisten Sehenswürdigkeiten darin enthalten; Ausflüge zum Gunung Brinchang, Schmetterlingsfarm, Erdbeerfarm und die Besichtigung von Boh´s Teeplantage, welches wohl die „beste“ ist. Wir wollten aber auf eigene Faust los marschieren.

Im Übrigen kann man hier auch die größte Blüte der Welt sehen, die Rafflesia mit einem Durchmesser von 1 Meter. Allerdings blüht sie nicht immer und die Tour Guides müssen immer aufs Neue suchen, damit die Touristen sie sehen können. Als wir da waren, blühte sie gerade nicht. Im Blog von Sarah von rapunzel-will-raus.ch könnt ihr sie aber bestaunen.

Wanderung zum Gunung Brinchang und den Teeplantagen

Am nächsten Tag haben wir uns dann auch auf den Weg gemacht und die wohl beliebteste Wanderung zum in 2000 m Höhe liegenden Gunung Brinchang gemacht, welches Wanderweg Nr. 1 ist. Die insgesamt 14 Wanderwege sind auf der Karte alle durchnummeriert. Dieser Berg gehört auch zu den höchsten Bergen in Malaysia. Zuerst haben wir uns ein Taxi genommen, welches uns zum Ausgangspunkt in dem Nachbarort Brinchang gebracht hat.

Von dort ging es dann direkt durch den Dschungel. Der Weg ist gut erkennbar gewesen und manchmal gibt es auch Markierungen zu sehen ;). Die Wanderung hat richtig Spaß gemacht, da es teilweise ziemlich Berg hochging und man ab und an auch etwas klettern musste, indem man sich teilweise sogar an den Baumwurzeln hochziehen konnte. Da der Boden recht nass war, muss man etwas aufpassen, das man nicht mit dem Fuß komplett im Matsch versinkt, was Annika auch passiert ist ;).

Manchmal kommt eine kleine Lichtung, von wo man auf die Berge und den Dschungel sehen kann. Wenn man oben angekommen ist, kann man auf einen Aussichtsturm gehen und über die ganzen Cameron Highlands blicken.

Teeplantagen Cameron Highlands

Teeplantagen Cameron Highlands

Auf den Weg nach unten kommt man noch an dem Mossy Forest vorbei. Dort kann man auf angelegten Holzwegen zwischen die mit Moos bewachsenen Bäume gehen. Hier soll es oft nebelig sein, war bei uns aber nicht der Fall. Die Bäume sehen auch sehr cool aus und man kann immer wieder über den Dschungel und auf die Berge blicken. Der Weg durch den Mossy Forest ist recht lang und wir sind auch irgendwann umgedreht, da nicht abzusehen war, wie weit der noch führte.

Ein Highlight kam ganz am Ende, nämlich die bekannten Teeplantagen. Diese sind an den ganzen Hügeln angebaut und sind wirklich ein toller Anblick. Als wir wieder an der Hauptstraße angekommen sind, wo auch eine Schmetterlingsfarm ist, haben wir ein Taxi nach Tanah Rata genommen. Die ganze Wanderung hat ca. 5 Stunden gedauert, wobei wir natürlich einige Pausen gemacht haben und mit ein paar anderen Travellern gequatscht haben.

Wasserfälle, umgestürzte Bäume und ein Elektrizitätswerk

Am nächsten Tag haben wir den Wanderweg Nr. 9 genommen, zu dem Weg kann man auch zu Fuß von Tanah Rata kommen. Ganz am Anfang trifft man schon auf den Robinson Wasserfall. Leider ist am Fuße des Wasserfalls ziemlich viel Müll, was aber leider normal ist. Denn in den Flüssen wird immer viel Abfall hineingeworfen.

Wir sind dann weiter durch den Dschungel gegangen, bis wir an einer Abzweigung angekommen sind, einmal nach links und geradeaus weiter durch eine kleine Gittertür. Wir sind dann durch die Tür gegangen, aber es war nicht eindeutig ersichtlich ob das der Wanderweg war, den wir auch gehen wollten. Im Nachhinein war es aber der Richtige. Ab hier ging es immer nur Berg runter und man musste etwas aufpassen, da der Weg recht schmal und es teilweise rutschig war.

Elektrizitätswerk

Elektrizitätswerk

Irgendwann kamen wir an eine Stelle, wo einige kleine Bäume umgestürzt waren. Ich habe mich dort durchgekämpft, und bin den Weg noch weiter nach unten gegangen, während Annika gewartet hat. Als ich am Ende des Weges war, kam ich am Elektrizitätswerk raus. Ich habe mir die Anlage mit dem verdreckten Wasserbecken noch etwas angesehen und bin dann wieder den gleichen Weg zurück zu Annika gegangen und dann gemeinsam wieder zum Ausgangspunkt des Weges.

Auf den Weg zurück nach Tanah Rata, haben wir uns noch die Parit Wasserfälle angesehen, Wanderweg Nr. 4. Die lohnen sich allerdings nicht, sehr klein und daher wenig spektakulär.

Tiere sieht man im Übrigem selten bis gar nicht in den Cameron Highlands; wir haben mal kurz einen Affen gesehen, aber das war es auch schon.

 

Am nächsten Tag war Abreise und es ging nach Kuala Lumpur von wo wir dann weiter nach Vietnam geflogen sind. Die Cameron Highlands in Malaysia sollte man nicht verpassen, schöne Wanderwege und gerade die Teeplantagen sind wunderbar anzusehen.

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Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

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