Samstag , 24 August 2019
Bali – 4 Tage auf einer paradiesischen Insel
Reisterrassen von Tegallalang

Bali – 4 Tage auf einer paradiesischen Insel

Nach einer Woche auf Java ging es weiter nach Bali. Allerdings hatten wir auf Bali nur 4 Tage Aufenthalt. Reicht die Zeit? Eindeutig nein, allerdings haben wir in der kurzen Zeit sehr viel sehen können.

Ein paar Infos über Bali

Zuerst mal ein bisschen zu Bali selber. Bali ist nicht so groß, man kann vom Süden bis in den Norden in ca. 5-6 Autostunden kommen. Insgesamt leben ca. 4 Millionen Menschen auf der Insel, davon sind ca. 93 % Hindus. Nirgendwo anders in Indonesien leben so viele Hindus. Insgesamt gesehen sind es nur ca. 1,8 % der Bevölkerung.

Überall findet man kleine Tempel, Schreine und Statuen. Zudem gibt es überall kleine Blattgestecke in denen sich kleine Opfergaben für die Götter befinden. Das kann etwas zu Essen, Geld oder was ganz anderes sein. Außerdem steckt auch immer ein Räucherstäbchen darin. Diese Gestecke werden in der Regel jeden Tag ausgewechselt. Die beste Reisezeit ist zwischen April und Oktober. Der Juli hat die meisten Sonnentage und es wird über 30 Grad. Bei uns war es zwar auch immer warm, aber es war häufiger bewölkt.



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Das touristische Bali

Von Yogyakarta sind wir ca. 1,5 Stunden zum Flughafen Denpasar auf Bali geflogen. Von dort kommt man schnell in die touristischen Orte Kuta, Seminyak und Legian. Hier findet man sehr viele Hotels, Bars, Restaurants und Clubs. Besonders die Australier kommen hier gerne hin. Was für uns Mallorca ist, ist es für die Australier Bali. Es gibt hier natürlich auch viele Möglichkeiten um shoppen zu gehen. Aber nicht das Handeln vergessen ;).

Am Flughafen warten viele Taxifahrer und wollen einem verklickern das es bis zu einer Stunde dauern kann bis man in Legian ist und wollten daher 200 000 IDR (ca. 13 €) dafür. Das sollte man aber nicht glauben, denn wir haben keine 20 Minuten gebraucht. Der Preis wäre auch für eine Stunde Fahrt zu teuer gewesen, daher vorher verhandeln. In Legian sind wir für 2 Tage geblieben. Am ersten Tag auf Bali sind wir nur an den Strand gegangen, der 10 Minuten von unserem Hotel (Puri Wisata Hotel) entfernt war, und haben uns danach nur noch etwas die Umgebung angesehen.

Straße auf Bali

Straße auf Bali

Wilde Affen, schöne Reisterrassen und ein toller Sonnenuntergang

Am zweiten Tag sind wir mit einem Mietwagen, plus Fahrer, unterwegs gewesen und haben uns ein paar Highlights angesehen, die man gesehen haben muss. Mietwagen plus Fahrer kann man überall bekommen, am besten beim Hotel fragen.

Zu den Highlights gehört der Affenwald von Ubud, wo man viele Affen (Makaken) findet. Der Eintritt kostet auch nur 20 000 IDR (ca. 1,50 €). In dem Wald kann man von den Wärtern Minibananen bekommen und die Affen füttern. Man sollte aber aufpassen, denn die Affen sind so an die Menschen gewöhnt das die auch mal gerne Kamera, Sonnenbrille oder andere Sachen klauen.

Nachdem wir in Ubud waren sind wir zu wunderschönen Reisterrassen in Tegallalang, nicht weit von Ubud entfernt, gefahren. Direkt an den Terrassen sind Restaurants wo man sehr lecker und günstig Essen kann und von wo man eine super Aussicht auf die tollen Terrassen hat. Welche man sich auch aus der Nähe ansehen kann.

Am Ende des Tages sind wir noch zu dem berühmtem Wassertempel Tanah Lot gefahren. Wenn man den Sonnenuntergang betrachten möchte, sollte man schon um 17 Uhr da sein. Nicht nur die Sicht auf den Tempel ist beeindruckend, sondern auch wenn man weiter an den Klippen entlang geht hat man eine schöne Aussicht auf das Meer. Es ist hier sehr viel los und es gibt sehr viele Mücken, daher auch schön einsprühen.

Tempel im See, Wasserfall in den Bergen und Sonnenuntergang am Strand

Am nächsten Tag haben wir uns, wieder mit Mietwagen und Fahrer, auf den Weg in den Norden Bali´s gemacht, nämlich nach Munduk, wo wir für eine Nacht geblieben sind. Vor Munduk liegt noch der Tempel Pura Ulun Danu Bratan, welcher am Bratan See auf 1200 m Höhe liegt. Der Eintritt beträgt 30 000 IDR (ca. 2 €). Ein Besuch lohnt sich allemal, da der Tempel mit dem See und den Bergen ein schönes Bild abgibt.

Danach sind wir noch zu einem Wasserfall, der auch in den Bergen liegt, gefahren. Dieser war wirklich schön, nicht allzu groß, aber der Fluss und der Wald drumherum waren wirklich toll. Bevor wir nach Munduk zu unserem Bungalow gefahren sind, haben wir uns am Strand von Lovina noch den Sonnenuntergang angesehen und sind ein bisschen geschwommen. Das ist dort gut möglich, da das Meer sehr ruhig ist und dort keine Wellen sind, wie etwa am Strand von Kuta, Seminyak oder Legian.

Sonnenuntergang Lovina

Sonnenuntergang Lovina

Danach sind wir zu unserem Bungalow in Munduk gefahren. Die Fahrt dorthin dauert von Lovina ungefähr 2 Stunden. Die Strecke ist zwar nicht so lang, da man aber bis nach oben auf den Berg fahren muss, zieht sich die Fahrt in die Länge. An der Anlage unseres Bungalows angekommen haben wir erstmal etwas im Restaurant gegessen. Da es bereits dunkel war, wurden wir nach dem Essen zu den Bunglaows geführt, denn beim ersten Mal verläuft man sich :). Denn die Anlage ist groß und man findet wegen der Bepflanzung nicht auf Anhieb die Bungalows.

Die Anlage war auch die schönste in unserem Urlaub, was die Unterkünfte angeht. Besonders die Aussicht vom Restaurant und den Bungalows auf den Wald und die Berge ist wunderschön. Leider sind wir am nächsten Tag schon wieder früh weiter nach Kintamani gefahren. Munduk hätte ich mir gerne noch etwas angesehen, aber dazu blieb leider keine Zeit mehr.

Die spannende Besteigung des Gunung Batur

Von Munduk sind wir dann weiter nach Kintamani gefahren, um genauer zu sein nach Toya Bungkah. Bis dahin waren wir ja immer mit 10 Personen oder mehr unterwegs. Ab Kintamani waren wir nur noch zu viert und der Rest der Gruppe ist die letzten Tage nach Lombok und zu den Gili-Inseln gefahren. In Toya Bungkah haben wir eine Übernachtung gebucht, damit wir um 4 Uhr morgens den Vulkan Gunung Batur besteigen konnten.

Bevor wir zu unserer Unterkunft gefahren sind, haben wir in Kintamani auf dem Berg noch etwas gegessen. Der Stop hat sich nicht nur wegen des All-You-Can-Eat (80 000 IDR = ca. 5,50 €) gelohnt, denn die Aussicht vom Restaurant war beeindruckend. Man hat direkt auf den Vulkan und den Batur See gesehen. Nachdem leckeren Essen ging es zu unserer Unterkunft an dem am Fuße liegenden Toya Bungkah.

Landschaft am Batur See

Landschaft am Batur See

Es hat gerade geregnet und war sehr dunkel, dass hat den Ort etwas bedrohlich wirken lassen, da die Häuser auch etwas einfacher aussehen, als in anderen Orten. Wir haben bei unserem Bungalow noch die Vulkanbesteigung für den nächsten Morgen gebucht.

Die Nacht war kurz denn um 3:30 Uhr klingelte der Wecker. Um 4 Uhr wurden wir abgeholt und sind auf die ca. 2-stündige Besteigung des Vulkans gegangen. Wir haben uns etwas warmes angezogen, da es sehr kalt auf dem Gipfel wird und haben Taschenlampen bekommen. Der Sonnenaufgang auf dem Gunung Batur gehört zu den Highlights eines Bali Urlaubs.

Leider war es bei uns so bedeckt das wir gar nichts gesehen haben. Wir waren ziemlich enttäuscht, da der Aufstieg inkl. Frühstück auf dem Vulkan auch 20 € pro Person gekostet hat. Allerdings hat der Abstieg die Enttäuschung wieder wett gemacht, da die Sicht immer besser wurde und diese war herrlich. Wir haben auch noch einige Affen sehen können. Daher hat sich die Vulkanbesteigung trotzdem gelohnt und gehörte zu meinen persönlichen Highlights bei diesem Urlaub.

Vulkan Batur

Vulkan Batur

Nusa Lembongan – schöne Strände und schnorcheln vor Bali

Wir sind gegen 10 Uhr wieder am Bungalow gewesen und sind dann von einem Fahrer, den wir uns schon bei der Ankunft in Denpasar am Flughafen organisiert haben, abgeholt worden. Es ging dann auf eine 2-stündige Fahrt nach Sanur, wo wir mit einem Speedboat 45 min nach Nusa Lembongan gefahren sind. Leider kam unsere Fahrer über 45 min später wie eigentlich bestellt. Ich habe mir das schon gedacht, da wir selber das Bungalow nur schwer gefunden haben.

Daher musste ich auch oft mit dem Fahrer telefonieren, dessen Nummer ich mir von dem Anbieter, wo wir die Fahrt gebucht haben, geben lies. Da das Speedboat um 15:30 Uhr abfuhr und wir erst um fast 2 Uhr abgeholt worden sind, habe ich während der Fahrt nochmal mit dem Anbieter gesprochen und der versicherte mir, dass wir noch nach Nusa Lembongan kommen. Wir sind dann mit nur noch einer weiteren Person mit einem anderen Speedboat nach Nusa gefahren.

Blick vom Bungalow

Blick vom Bungalow

Nusa Lembongan ist eine von drei kleinen Inseln vor Bali. Hier haben wir dann 3 Tage fast nur noch Strand Urlaub gemacht und uns entspannt. Die Tage davor waren wir ja sehr viel unterwegs, da tat es auch mal gut 3 Tage fast nichts zu machen. Wir haben hier noch geschnorchelt, was wirklich sehr schön war und sind mit dem Roller um die Insel gefahren und haben uns an verschiedenen Stränden gesonnt, welche wirklich traumhaft waren.

Nur das schwimmen war nicht überall so einfach möglich, weil zum Teil große Steine im Wasser lagen und die Wellen recht stark waren. Nach 3 Tagen haben wir uns dann wieder auf den Weg zum Flughafen gemacht. Von Sanur aus ist es nicht mal eine Stunde bis zum Flughafen.

Von dort sind wir dann weiter nach Singapur geflogen, wo wir unseren letzten Tag verbracht haben. Wart Ihr schon auf Bali und hat es euch gefallen?

Sonnenuntergang Nusa Lembongan

Sonnenuntergang Nusa Lembongan

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Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

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Ein Kommentar

  1. Ein cooler Artikel. Vor allem die Bilder von den Reisterassen sind einfach traumhaft. Sieh dir doch auch mal meinen Blog an: http://www.flashpacking4life.de Vielleicht wäre eine kleine Zusammenarbeit möglich 😉

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