Samstag , 24 August 2019
Der Affenwald von Ubud – Affen hautnah erleben
Affenwald von Ubud

Der Affenwald von Ubud – Affen hautnah erleben

Den Affenwald von Ubud sollte man sich nicht entgehen lassen. Er liegt ziemlich zentral von Bali und ist schon in einer Stunde von Kuta aus zu erreichen. Der Eintritt beträgt auch nur 20 000 IDR (ca. 1,50 €). Man erhält von den Parkwärtern auch umsonst Minibananen und kann damit die Affen füttern.

Direkt am Eingang treiben sich schon die ersten Makaken rum und belustigen die Touristen. Man sollte beim Fotos machen etwas aufpassen, denn die Affen sind sehr an die Menschen gewöhnt und daher sind sie alles andere als scheu. Sie klauen gerne die Kameras, Sonnenbrillen oder alle anderen Sachen, die man offen bei sich trägt. Auch auf die Rucksäcke und Taschen sollte man aufpassen, denn die Affen versuchen gerne daraus etwas zu klauen.

Affen, Statuen und Flüsse

Der Affenwald von Ubud sieht spektakulär aus und wäre auch ohne die Affen ein Besuch wert. Denn es gibt hier tolle Bäume und Lianen, ein kleiner Fluss führt durch den Dschungel und es gibt einige Steinbauten und Statuen.

Im Wald läuft man auf befestigten Wegen und ist nach nur wenigen Minuten schon auf dem Hauptplatz, wo sich das meiste Leben abspielt. Hier laufen die meisten Affen rum und somit auch die Touristen. Man kann die Affen mithilfe der Bananen auch dazu bewegen das sie auf einem herum klettern und sich auf die Schulter setzen. Die Affen werden manchmal etwas aggressiv, wenn sie nicht etwas zu Essen von einem bekommen. Die Wärter passen aber auf das kein Affe zubeißt und wenn man die Affen nicht reizt, passiert auch nichts.

Affe auf meinen Armen

Affe auf meinen Armen

Auf dem Platz steht ein riesiger Baum und auch ein kleiner, aus Stein bestehender Teich, ist dort. Von hier aus gelangt man dann auf verschiedenen Wegen zu den weiteren Sehenswürdigkeiten. Man kann sich aber auch einfach nur hinsetzen und sich das Spektakel ansehen, den die Affen kreisen immer um einen rum, weil sie hoffen etwas zu Essen zu bekommen.

Wenn man weiter geht, kann man unter anderem einen Weg entlang gehen der nach unten führt und wo man zu dem kleinen Fluss kommt und sich einige Steinbauten ansehen kann. Auch zwei große Steinwarane sieht man dort.

Ein anderer Weg führt auf einen weiteren Platz, wo viele kleine Grabsteine sind, wer oder was dort begraben liegt weiß ich nicht. Auch eine Wasserstelle, wo die Affen baden und sich um die Plätze am Wasser streiten, gibt es dort. Geht man etwas weiter, ist auch noch ein kleiner Tempel, der Pura Dalem Agung, zu sehen.

Affe auf Steinstatue

Affe auf Steinstatue

In Ubud gibt es nicht nur den Affenwald, sondern man kann hier auch auf den Markt gehen, sich Tempel ansehen und Reisterrassen besichtigen. Eine Nacht im Hotel lohnt sich also auch in Ubud.

Wir haben uns allerdings nur den Wald angesehen. Mir hat der Affenwald von Ubud auch sehr gut gefallen und es ist toll, mal einen Affen auf dem Arm zu haben. Der Dschungel tut sein übriges zu einem weiteren tollen Erlebnis auf Bali. Es gibt übrigens noch einige weitere Affenwälder und Möglichkeiten Affen in freier Wildbahn zu sehen, wie etwa in Sangeh, Alas Kedaton, Buyansee und beim Tempel Ulu Watu.

Es ist also nicht zwingend nötig unbedingt nach Ubud zu fahren um Affen zu sehen, wenn es nicht gerade auf dem Weg liegt.

Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

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