Montag , 5 Dezember 2016
24 Stunden in Rom für Kulturbanausen – Highlights für einen Tag

24 Stunden in Rom für Kulturbanausen – Highlights für einen Tag

Wenn du nur 24 Stunden Zeit in Rom hast und dich auch nicht sonderlich für Museen interessierst, dann sage ich dir nun was du an einem Tag in Rom als Kulturbanause machen kannst ;). Es gibt vieles zu sehen, natürlich auch viele Museen und wenn du, genauso wie ich, nichts dafür übrig hast zeige ich dir nun welche Bauwerke interessant sind und wo du die besten Aussichten über Rom findest.

Es ist zwar gerade Winter als ich hier war, aber das hat mich gar nicht gestört, es waren 9 Grad und mit einer warmen Jacke ist das kein Problem. Rom ist im Winter in der Regel auch nicht so kalt und du hast auch wenig Regentage. Außerdem sind hier deutlich weniger Touristen als im Frühling oder Sommer.

Ich war hier einen ganzen und 2 halbe Tage. Rom ist der Startpunkt meiner nächsten großen Reise gewesen, nach der Hauptstadt Italiens bin ich nämlich weiter nach Sri Lanka geflogen. Der Flug war von hier 100 € günstiger als wenn ich von Deutschland geflogen wäre, nur kurz zur Info ;).

Mit der Ankunft am Flughafen, bei mir war es Ciampino, kannst du den Busshuttle zum Bahnhof Termini nehmen, der Bus braucht etwa 35 Minuten, kostet 4-5 € je nach Anbieter und diese findest du direkt in der kleinen Ankunftshalle.

Am besten suchst du dir ein Hotel oder Hostel in der Innenstadt, ich habe im Melting Pot Inn in einem 3-Bett-Zimmer geschlafen. Von hier aus kannst du den Bahnhof Termini und das Colosseum in 10-15 Minuten erreichen.

Starten solltest du am besten am Morgen, ich bin um 8 Uhr losgegangen und habe die Metro genommen und bin an der Station Spagna ausgestiegen. Eigentlich wollte ich mit der spanischen Treppe starten, aber diese konnte man nicht betreten, da diese derzeit restauriert wird (bis Frühjahr 2016). Allerdings sah die Treppe nicht so spektakulär aus und es war daher nicht so schlimm, dass ich nicht hochgehen konnte.

Über den Dächern Roms

Blick vom Hügel Pincio

Ich bin dann direkt weiter hoch Richtung Villa Merci und dann weiter zum kleinen Hügel Pincio. Entlang der Straße hast du bereits tolle Ausblicke auf Rom. Beim Hügel angekommen, erwartet dich eine Terrasse von der du über ganz Rom schauen kannst, zur linken Seite ist das Viktor-Emanuelsdenkmal und geradeaus siehst du den Petersdom.

Zum Vatikan und seinem Petersdom

Petersdom

Ich bin dann runter zur Piazza del Popolo und dann über die Brücke weiter bis zum Vatikan, wo der Petersdom ist. Dort habe ich mir den Dom und den Petersplatz angeschaut. Rein bin ich allerdings nicht und auch nicht auf die Kuppel. Wobei die sich sicher lohnt, da du dort von oben auf den Petersplatz schauen kannst. Der Eintritt zur Kuppel beträgt auch nur 5 €. Allerdings war eine ziemlich lange Schlange bei der Kontrolle zum Eingang in den Petersdom. Daher bin ich nicht hereingegangen. Die Kuppel wäre auch das einzige gewesen was mich interessiert hat. Ich bin kein Museumstyp und daher wäre das vatikanische Museum auch nichts für mich gewesen und Kirchen etc. reizen mich nicht, es sei denn ihre Architektur ist sehenswert.

Der Petersdom und der Petersplatz fand ich von außen sehr schön und es ist wirklich imposant, aber rein muss ich da nicht unbedingt.

Blick auf Rom und die Berge

Hügel Gianicolo Blick auf Rom und Berge

Weiter ging es dann zur Engelsburg, von außen sieht sie nicht sonderlich spektakulär aus und ich bin auch nicht drin gewesen. Am Tiber entlang ging es zum Hügel Gianicolo.

Hier ist eine große Terrasse von wo du Rom aus einem anderen Blickwinkel sehen kannst. Nun schaust du nämlich auch auf die Berge hinter Rom. Ein toller Anblick. Wenn du etwas weiter gehst, kommst du zu einer weiteren kleinen Aussichtspunkt, hier bist du meist für dich alleine und kannst den Ausblick ohne weitere Touristen genießen.

Durch die Gassen Trasteveres

Nun ist es an der Zeit die verwinkelten Gassen Roms näher anzusehen. Gehe südlich zum Stadtteil Trastevere und bestaune die schönen Gassen und finde schnuckelige Lokale. Gönn dir auch mal ein Eis, denn das ist in Rom wirklich lecker und schmeckt auch im kalten Winter.

Der Blick durchs Schlüsselloch

Blick Schlüsselloch Petersdom

Auf der andere Seite des Tiber findest du dann einen der sieben Hügel, nämlich den Aventin. Hier kannst du im schön anzusehenden Orangengarten wieder über die Dächer Roms gucken. Wenn du genug von Aussichtspunkten hast, dann gehe einfach am Orangengarten vorbei und gehe entlang der Mauer, dort findest du in der Mitte ein Tor. Wirf da mal einen Blick durchs Schlüsselloch, du findest ein tolles Fotomotiv ;).

Das antike Rom

Blick vom Circus Maximus auf Palatino

Nun gehst du runter zum Circus Maximus, dort siehst du nicht nur den, in antiken Rom, größten Zirkus, sondern auch tolle Ruinen auf dem Hügel Palatin, wenn du dort entlang gehst, gelangst du direkt zum Colosseum und auch zum Forum Romanum. Der Eintritt zum Forum kostet 12 €. Du kannst aber vieles sehr schön von der Straße aus ansehen. Am Forum liegt auch direkt das Viktor-Emanuelsdenkmal mit den beiden Streitwagen auf dem Dach.

Von hier ist es auch nicht mehr weit zum Pantheon, was ich allerdings nicht sonderlich spektakulär fand.

Der Trevibrunnen im neuen Glanz

Trevibrunnen

Zum Abschluss deines 24 Stunden Aufenthalts in Rom kannst du dir noch den Trevibrunnen ansehen, dieser ist mittlerweile fertig restauriert und erstrahlt im neuen Glanz. Hier wirst du allerdings sehr viel Touristen vorfinden und alle stehen eng beieinander, da es auch nur ein kleiner Platz ist.

 

Wenn du denkst, dass das ja sehr viel ist für nur einen Tag in Rom kann ich dir sagen, dass ich das locker geschafft habe und das ich ab der Spanischen Treppe alles zu Fuß gemacht habe. Ich habe mich auch nicht abgehetzt und habe überall länger verweilt. Das Pantheon habe ich an einem anderen Tag angesehen, aber das würde ich sowieso wegfallen lassen bei einem Kurzaufenthalt in Rom. Wie gesagt, wenn du wie ich eher ein Kulturbaunause bist, ist das Programm kein Problem. Solltest du aber an der Geschichte und den Museen interessiert sein, dann benötigst du mehr als einen Tag.

Eine schöne Übersicht mit vielen weiteren Tipps zu Rom findest du bei Katrin von viel unterwegs.

Warst du schon einmal in Rom und gibt es Plätze die sich Kulturbanausen noch ansehen müssen?

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Daniel Panhorst

Ich bin Daniel und schreibe hier über meine Erlebnisse rund um die Welt. Am liebsten Reise ich auf eigene Faust, heißt ohne gebuchte Tour oder sowas, ich will die Natur und die Länder selber erkunden und möglichst unabhängig sein.

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5 Kommentare

  1. Hallo Daniel,
    du hast ja wahnsinnig schönes Wetter gehabt. Ich spreche aus eigener Erfahrung: auch bei ein paar mehr Tagen schafft man Museen kaum, vor allem nicht die Vatikanischen. Um das Collosseum und den Petersdom von innen zu sehen, muss man entweder richtig früh da sein oder richtig spät. Rom ist echt eine Stadt, wo man viel planen muss wegen dem ganzem Gelaufe, aber auch so unheimlich spannend.
    Bei dem Eis bin ich voll bei dir, geht immer! 🙂
    Viele Grüße

    • Hey Anna,

      es war ganz gut das Winter ist, da ist dann sicher auch um einiges weniger los gewesen als im Frühling oder Sommer. Besonders sind mir hier auch die Selfie-Sticks aufgefallen, die hat gefühlt jeder gehabt. Echt heftig. Noch nirgends so heftig gewesen wie in Rom.
      Beste Grüße

      • Hi Daniel,
        Ich finde auch, nach Rom kann man immer. Damals sind mir die Selfie Sticks nicht so aufgefallen muss ich sagen und wenn dann hatten die vielleicht ein paar Asiaten. Ich bin eigentlich immer jemand, die nach meinen Reisen denkt, achherrje schon wieder keine Fotos mit mir drauf.

  2. Den Blick durchs Schlüsselloch finde ich in Rom auch ganz besonders toll. Vor allem wenn man das erste Mal durch das Schlüsselloch guckt und nicht weiß was einen erwartet. 🙂

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